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LNSLNS 3-A-Frauenforschungspreis – verliehen von der 3A – Arbeitsgruppe Ärztinnen und Aids, Dotation: je 1 000 Euro, an Dr. Clara Lehmann, Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln, und Dr. Ilona Hauber, Heinrich-Pette-Institute for Experimental Virology and Immunology at the University of Hamburg. Lehmann wird für ihre Arbeit ausgezeichnet, in der sie die Besonderheiten von Langzeitüberlebenden mit niedriger Viruslast ohne Therapie im Hinblick auf den Verlust der CD4-Zellen beleuchtet. Hauber erhält den Preis für ihre Arbeit, in der sie über die Möglichkeit einer Reduktion der HIV-Infektiösität durch Nutzung innovativer Angriffspunkte berichtet.

Rolf Sigmund, Brigitte Mühlenbruch, Mareike Leffler, Verena Metze-Mangold (von links) Foto: L’Oréal
Rolf Sigmund, Brigitte Mühlenbruch, Mareike Leffler, Verena Metze-Mangold (von links) Foto: L’Oréal
For-Women-in-Science-Förderpreis – verliehen von der L'Oréal Deutschland, der Deutschen UNESCO-Kommission und der Christiane-Nüsslein-Volhard-Stiftung, Dotation: 20 000 Euro. Drei Naturwissenschaftlerinnen mit Kindern wurden für ihre herausragende Arbeit ausgezeichnet, darunter Dr. Mareike Leffler, Plastische Chirurgin des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg. Der Preis soll dazu beitragen, dass die Familiengründung nicht mit dem Abbruch oder der Unterbrechung einer vielversprechenden Karriere einhergeht und der Forschung dadurch großes Potenzial verloren geht.

Wolfgang Dott Foto: Hartmannbund
Wolfgang Dott Foto: Hartmannbund
Preis des Hartmannbundes für Ausbildung an den Medizinischen Fakultäten – verliehen vom Hartmannbund (HB) an die Medizinische Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Der HB-Vorsitzende Prof. Dr. Kuno Winn nannte das innovative Lehrkonzept, die durchgehende praktische Orientierung und die gute Strukturierung des praktischen Jahres als Gründe für die Entscheidung. Für die Aachener Fakultät nahm der Studiendekan Prof. Dr. Wolfgang Dott den Preis entgegen. Drei Monate lang konnten bundesweit alle Medizinstudierenden im Internet Fragen rund um ihre Fakultät beantworten, mehr als 2 000 Studenten nahmen teil. Nach einer statistischen Auswertung wurde den fünf Bestplatzierten ein zweiter Fragenkatalog vorgelegt. Dieser war Grundlage für das Urteil einer fünfköpfigen Jury.

Forschungspreis Intensivmedizin – verliehen von der Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. Sylvia Siebig, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Regensburg. Siebig wurde ausgezeichnet für ihre Arbeit „Collection of annotated data in a clinical validation study for alarm algorithms in intensive care – a methodologic framework”, publiziert zusammen mit Priv.-Doz. Dr. Christian Wrede im „Journal of Critical Care“ im Januar 2009.

Förderpreis für Neuroonkologie – verliehen von der Stiftung Sibylle Assmus anlässlich der Jahrestagung der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft. Dotation: jeweils 5 000 Euro. Ausgezeichnet wurden Priv.-Doz. Dr. Matthias Preusser, Klinik für Innere Medizin I, Medizinische Universität Wien, für sein Projekt „Analysing antiangiogenic therapy effect in glioblastoma using susceptibiliy –weighted MRI at 7 Tesla” und Dr. Stefan Pfister, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderheilkunde III der Universität Heidelberg, für das Projekt „Genomweite DNA-Methylierungsanalyse in kindlichen Astrozytomen mit onkogener BRAF-Aktivierung”. EB
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