ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2009Günter Preuss: Singend in den Ruhestand

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Günter Preuss: Singend in den Ruhestand

Stüwe, Heinz

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Günter Preuß Foto: Jardai
Günter Preuß
Foto: Jardai
Von so einer Verabschiedung kann mancher Bankvorstand in Zeiten der Finanzkrise nur träumen. Günter Preuß, dem Vorstandssprecher der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, brachten seine Vorstandskollegen ein Ständchen. In Frank Sinatras Evergreen „My way“ stimmte auch Preuß gerne ein. Zu den Sängern gehörte Herbert Pfennig (54), zuletzt stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse, der am 1. Juli Preuß’ Nachfolge angetreten hat.

Preuß konnte auf seiner letzten Ver­tre­ter­ver­samm­lung Ende Juni in Neuss vom besten operativen Ergebnis in der Geschichte der Bank berichten, das trotz der weltweiten Krise 60 Millionen Euro Bilanzgewinn und sechs Prozent Dividende ermöglichte. Preuß mahnte die Heilberufe, selbstbewusst auf die eigene Kompetenz zu setzen und gegenüber der Politik geschlossen aufzutreten. Seine Abschiedsrede wurde mit Standing Ovations bedacht. Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundes­ärzte­kammer, verlieh Preuß das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft. Zudem wurde er zum Ehrenmitglied der Bank ernannt.

Diese Ehrung wurde auch Dr. med. dent. Wilhelm Osing zuteil, der sich nach zwölf Jahren an der Spitze des Aufsichtsrats nicht mehr zur Wahl stellte. Apotheker Hermann Stefan Keller ist sein Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender der Apobank. Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. med. dent. Peter Engel, und der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände, Heinz-Günter Wolf, wurden neu in das Gremium gewählt. Heinz Stüwe
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