ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2009Ulla Schmidt: Einseitig gefragt
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LNSLNS Kritische Fragestellungen sind für einen Journalisten unabdingbar, einseitige Fragestellungen eher zweifelhaft. Bei allen Fragen im Interview mit Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt schimmert die Antistimmung gegen Hausärzte und Hausarztverträge durch, z. B., ob es überhaupt sinnvoll ist, einem privaten Verband plötzlich eine Monopolstellung vom Gesetzgeber zu geben? . . .
Die Kassen wären unter Druck gesetzt gewesen, mit dem Hausärzteverband Verträge zu schließen, welche gut für den Verband, aber nicht gut für den Patienten seien.
Dies ist eine glatte Unterstellung!
Wir, als langjährige Hausärzte in ländlicher Region, sind froh über einen Verband, der unsere Interessen und die der Patienten vertritt und fordern als KV- und Hausärzteverbandsmitglieder von den DÄ-Redakteuren mehr Neutralität!
Apropos: Wir als Hausärzte sind durchaus veränderungswillig, vielleicht steigen wir sogar aus der KV aus!
Dr. med. Rudolf Sprich,
Dr. med. Sabine Sprich,
Kirchenstraße 1 A, 87640 Biessenhofen
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