ArchivDeutsches Ärzteblatt PP8/2009BKA-Gesetz: Angriff auf den Beruf
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LNSLNS Es ist kaum zu glauben: Wir feiern 60 Jahre Bundesrepublik und sind dabei, die Grundfesten unserer demokratischen Rechte und Werte im Namen der Abwehr gegen Terror zu untergraben.

Diese Gesetzesänderung ist ein Angriff auf unsere Möglichkeit, psychotherapeutisch arbeiten zu können: Verschwiegenheitspflicht, Abhörverbot und Zeugnisverweigerungsrecht sind Grundvoraussetzungen dafür. Die Grundlage jeder psychotherapeutischen Beziehung basiert auf dem Vertrauen des Patienten, dass der Psychotherapeut sein persönliches Leben in Verschwiegenheit schützt.

Ohne diese Verschwiegenheitspflicht ist eine psychotherapeutische Behandlung im eigentlichen Sinne nicht möglich. Psychotherapie ist an Aufrichtigkeit gebunden und Aufrichtigkeit an absolute Diskretion. Die eingereichte Verfassungsklage gegen das BKA-Gesetz, unter anderem durch den Präsidenten der Psychotherapeutenkammer Hessen, Jürgen Hardt, der die Bedeutung für die Psychotherapie vertritt, ist sehr begrüßenswert und dringend notwendig.

Dr. med. Rainer Rehberger, Dipl.-Psych. Walta Reuther-Dommer, Dipl.-Psych. Gabriele Singer-Bieber, Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Barbara Schardl, Dipl.-Psych. Ingrid Vogel; Kontakt: Dipl.-Psych. Walta Reuther-Dommer, Wessenbergstraße 12, 78462 Konstanz
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