ArchivDeutsches Ärzteblatt22/1997Familiäre intrakraniale Aneurysmen

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Familiäre intrakraniale Aneurysmen

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LNSLNS Unter symptomlosen Angehörigen eines Patienten mit einem intrakranialen arteriellen Aneurysma, die älter als 30 Jahre sind, sind intrakraniale Aneurysmen viermal häufiger zu finden als in der Gesamtbevölkerung (geschätzte Prävalenz in Finnland etwa 10,6 auf 100 000 pro Jahr). In einer Studie bei 438 Verwandten ersten Grades von Aneurysma-Patienten aus 85 Familien konnte bei 38 Personen ebenfalls ein intrakraniales Aneurysma nachgewiesen werden. Dies entspricht einer Prävalenz von 8,7 Prozent.
Bei Familien, in denen polyzystische Nierenerkrankungen bekannt sind, liegt die Prävalenz von intrakranialen Aneurysmen bei 9,1 Prozent (zwei von 22 Personen aus sechs Familien). Dies zeigt, daß symptomlose intrakraniale Aneurysmen in diesen Untergruppen überdurchschnittlich häufig anzutreffen sind. silk


Ronkainen A, Hernerniemi J et al.: Familial intracranial aneurysms. Lancet 1997; 349: 380-384.
Dr. A. Ronkainen, University Hospital of Kuopio, PL 1777, 70210 Kuopio, Finnland.

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