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LNSLNS Wissenschaftspreise – verliehen von der Glaxosmithkline-Stiftung, Dotation: jeweils 15 000 Euro. Den Preis für „Medizinische Grundlagenforschung“ erhielt Prof. Dr. Norbert Hübner vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch. Ziel der Arbeit war die Identifizierung und funktionelle Charakterisierung genetischer Faktoren der hypertonieassoziierten Herzinsuffizienz, deren genetische Ursachen bis heute nicht aufgeklärt sind. Den Preis für „Klinische Forschung“ erhielt Priv.-Doz. Dr. Reinhard Voll vom Nikolaus-Fiebiger-Zentrum, Erlangen. Seine Untersuchungen zur Immunpathogenese des systemischen Lupus erythematodes könnten neue Therapieansätze für diese Autoimmunerkrankung erschließen.

Dr.-Walter-und-Luise-Freundlich-Preis – verliehen von der Dr.-Walter-und-Luise-Freundlich-Stiftung, Dotation: 15 000 Euro. Der Preis wird vergeben für Arbeiten aus dem Gebiet „Innovative Therapiestrategien neurodegenerativer Erkrankungen“. Den 1. Preis erhält Priv.-Doz. Dr. med. Günter Höglinger für seine herausragende Arbeit an der Philipps-Universität Marburg „Short-terms effects of coenzyme Q10 in progressive supranuclear palsy: a randomized placebo-controlled trial“. 2008 wurde er in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen in den wissenschaftlichen Beirat der US-amerikanischen PSP-Gesellschaft berufen und durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit einer Heisenberg-Professur ausgezeichnet. Den 2. Preis erhält Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker für seine herausragende Arbeit am Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main „STN-DBS activates the target area in Parkinson’s disease“.

Alexander Freiherr von Hornstein, Anita Rauch, Klaus Friese (von links). Foto: Stephan Beissner, München
Alexander Freiherr von Hornstein, Anita Rauch, Klaus Friese (von links). Foto: Stephan Beissner, München
Wilhelm-Vaillant-Preis – verliehen von der Wilhelm-Vaillant-Stiftung, Dotation: 30 000 Euro, an Prof. Dr. med. Anita Rauch, Ordinaria für Medizinische Genetik an der Universität Zürich. Sie erhält die Auszeichnung für ihre erfolgreichen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der genetischen Ursachenfindung bei geistiger Behinderung, bei angeborenen Herzfehlern und Kleinwuchs. Die Erkenntnisse könnten zudem eine Erklärung für die noch immer rätselhaften fossilen Funde einer indonesischen Zwergmenschengruppe (Homo floresiensis) liefern.

Walter-Clawiter-Preis – verliehen von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Walter-Clawiter-Stiftung, für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Kreislaufforschung. Ausgezeichnet wurde Dr. Murat Bas, HNO-Klinik, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, für die Erforschung der Pathophysiologie von ACE-Hemmer-induzierten Angioödemen, einer seltenen Nebenwirkung dieser Medikamentengruppe.

Christian JantschitschFoto: privat
Christian Jantschitsch
Foto: privat
Arnold-Rikli-Preis – verliehen von der Jörg-Wolff-Stiftung, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. Christian Jantschitsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Er wurde für seine Forschungsarbeit über den Einfluss von Infrarotlicht und UV-Strahlung auf die Entstehung von Hautkrebs ausgezeichnet.

Lifetime Achievement Awards in Biological Psychiatry – verliehen von der World Federation of Societies of Biological Psychiatry, an Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Möller, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit diesem Preis wird die lebenslange Forschungsleistung von Möller auf dem Gebiet der neurobiologischen und klinischen Erforschung wichtiger psych-iatrischer Erkrankungen wie Schizophrenie, Depression und Demenz geehrt.

Adolf-Kußmaul-Preis – verliehen von der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Falk Foundation, an Dr. Jan Anton Harder, Oberarzt, Abteilung Innere Medizin II, Universitätsklinikum Freiburg. Er wurde für seine Arbeit zur Entwicklung eines Biomarkers geehrt, mit dem sich das Rezidivrisiko nach der Resektion eines kolorektalen Karzinoms abschätzen lässt.

HTAcademy-Stipendium – verliehen von der Pfizer Deutschland GmbH, Dotation: 25 000 Euro. Das Stipendium erhält Dimitra Panteli, Wissenschaftlerin, Berlin, für ihr Projekt mit dem Titel „Addressing equity in HTA Production: An analysis of equity aspects within current HTA domains and possible tools for creating more equitable assessments“. EB
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