ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2009Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über weitere Beratungsthemen zur Überprüfung gemäß § 25 Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) und § 135 Absatz 1 SGB V: Prüfung des Einsatzes eines Fragebogens zur Verbesserung der Früherkennung von Darmkrebs bei familiärer und hereditärer Belastung im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen Vom 7. Mai 2009

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über weitere Beratungsthemen zur Überprüfung gemäß § 25 Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) und § 135 Absatz 1 SGB V: Prüfung des Einsatzes eines Fragebogens zur Verbesserung der Früherkennung von Darmkrebs bei familiärer und hereditärer Belastung im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen Vom 7. Mai 2009

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Der Gemeinsame Bundesausschuss überprüft gemäß gesetzlichem Auftrag für die Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten Fragen der Prävention gemäß § 25 Absatz 4 SGB V.
Neue ärztliche Methoden werden gemäß § 135 Absatz 1 SGB V daraufhin überprüft, ob der therapeutische Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit nach gegenwärtigem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse als erfüllt angesehen werden können. Auf der Grundlage des Ergebnisses dieser Überprüfung entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss darüber, ob eine neue Methode ambulant zulasten der GKV erbracht werden darf.
Der Gemeinsame Bundesausschuss veröffentlicht die neuen Beratungsthemen, die aktuell zur Überprüfung anstehen. Entsprechend der Festsetzung des Unterausschusses Methodenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 7. Mai 2009 wird das folgende Thema beraten:
„Prüfung des Einsatzes eines Fragebogens zur Verbesserung der Früherkennung von Darmkrebs bei familiärer und hereditärer Belastung im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen.“
Mit dieser Veröffentlichung soll insbesondere Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis, Dachverbänden von Ärztegesellschaften, Spitzenverbänden der Selbsthilfegruppen und Patientenvertretungen sowie Spitzenorganisationen von Herstellern von Medizinprodukten und -geräten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.
Stellungnahmen zu oben genanntem Beratungsthema sind anhand eines Fragenkataloges innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach dieser Veröffentlichung* möglichst in elektronischer Form an folgende E-Mail-Adresse zu senden:

darmkrebsfragebogen@g-ba.de
Den Fragenkatalog sowie weitere Erläuterungen erhalten Sie auf Anfrage an die vorgenannte E-Mail-Adresse oder per Post an die Geschäftsstelle des Gemeinsamen Bundesausschusses:
Gemeinsamer Bundesausschuss, Geschäftsführung
Auf dem Seidenberg 3a, 53721 Siegburg

Berlin, den 7. Mai 2009

Gemeinsamer Bundesausschuss
Unterausschuss Methodenbewertung

Der Vorsitzende
Deisler
* Die Veröffentlichung erfolgte am 28.07.2009 im Bundesanzeiger 109 (S. 2585)
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote