ArchivDeutsches Ärzteblatt PP9/2009Terre des hommes: Spendeneinnahmen gestiegen

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Terre des hommes: Spendeneinnahmen gestiegen

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Weltweit gibt es rund 217 Millionen Kinderarbeiter. Der Besuch einer Schule wird für viele zum Luxus. Darauf wies die Organisation Terre des hommes hin. Foto: dpa
Weltweit gibt es rund 217 Millionen Kinderarbeiter. Der Besuch einer Schule wird für viele zum Luxus. Darauf wies die Organisation Terre des hommes hin. Foto: dpa
Zufrieden zeigte sich Danuta Sacher, Geschäftsführerin von Terre des hommes über die Jahresbilanz 2008. Die Spendeneinnahmen beliefen sich auf etwa 13 Millionen Euro – ein Zuwachs von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Dies zeigt, dass die Anliegen von Terre des hommes auch in Zeiten der Krise auf die Unterstützung und Solidarität unserer Spenderinnen und Spender zählen können“, erklärte Sacher. Unterstützt wurden 454 Projekte in 29 Ländern. Schwerpunkt der Projektförderung war Asien, gefolgt von Lateinamerika und Afrika.

„Die Bundesregierung muss durch die Erfüllung ihrer Hilfszusagen dazu beitragen, einen globalen Schutzschirm über Kinder in Entwicklungsländern zu spannen“, forderte Sacher. Dies sei umso dringlicher, als die Finanzkrise die im Süden bereits spürbare Klima- und Ernährungskrise zusätzlich verschärfe. Ein Resultat dieser Krisenfaktoren sei, dass immer mehr Kinder arbeiten müssten. „Der Schulbesuch wird für viele Kinder dann zum unerschwinglichen Luxus.“ Schon heute gebe es weltweit rund 217 Millionen Kinderarbeiter, so Sacher. Auffallend sei, dass soziale Probleme, die aus der Arbeit in den Ländern des Südens bekannt seien, auch in Deutschland aufträten. Deshalb habe Terre des hommes im letzten Jahr auch hierzulande einen Akzent zur weltweiten Verteidigung von Kinderrechten gesetzt und das „Bündnis für Straßenkinder in Deutschland“ gegründet. Darin schlossen sich 20 Organisationen zusammen, die sich für die rund 9 000 Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzen, die in Deutschland auf der Straße leben. CR
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