ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2009Allensbach-Studie: Homöopathie wird bekannter

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Allensbach-Studie: Homöopathie wird bekannter

Dtsch Arztebl 2009; 106(37): A-1764

Menzler, Laura

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Foto: Photothek
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Bekanntheit und Wissen über Homöopathie nehmen zu. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller hervor. Ausgehend von Daten aus Westdeutschland aus dem Jahr 1975 stieg der Anteil derjenigen, die homöopathische Mittel bewusst verwenden, von 24 Prozent auf 57 Prozent. Ein Viertel der Gesamtbevölkerung sind der Studie zufolge überzeugte Verwender. Nur zwei Prozent geben an, dass homöopathische Mittel bei ihnen nicht gewirkt hätten.

Die Präparate werden größtenteils bei Erkältung und grippalen Infekten eingesetzt. Bei anderen Krankheiten, zum Beispiel Bronchitis, Kreislaufstörungen oder Nervosität, verzeichneten nur 14 bis 18 Prozent der Verwender eine positive Wirkung. Ein durchweg positives Image erhält die Homöopathie durch die gute Verträglichkeit und geringe Nebenwirkungen. Mehr als die Hälfte der Befragten empfinden homöopathische Mittel als gut geeignet für Kinder.

Homöopathische Arzneimittel sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung enthalten. Einige Kassen bieten die Präparate aber als Satzungsleistung an. Diese sind in der Bevölkerung den Meinungsforschern zufolge allerdings weitgehend unbekannt. Die Ergebnisse im Einzelnen unter www.bah-bonn.de LM
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