ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2009Amyloidose: Zentrum Heidelberg hat Arbeit aufgenommen

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Amyloidose: Zentrum Heidelberg hat Arbeit aufgenommen

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LNSLNS Amyloidose-Patienten und deren behandelnden Ärzte in ganz Deutschland profitieren von einem neuen interdisziplinären Versorgungsangebot: Im Amyloidose-Zentrum des Universitätsklinikums Heidelberg haben sich Spezialisten aus elf Disziplinen zusammengeschlossen, um die Diagnostik und Therapie dieser lebensbedrohlichen Proteinspeichererkrankung auf eine neue Basis zu stellen.

In Deutschland erkranken jährlich circa 800 Patienten daran. Ähnlich wie bei BSE oder der Alzheimer-Krankheit lagern sich fehlgefaltete körpereigene Proteine als Amyloid in den Organen ab. Betroffen sind vor allem Herz, Nieren, Leber und das Nervensystem. Meistens wird die Krankheit erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert und ist in der Regel schwer zu behandeln. Wie Zentrumsleiter Dr. med. Stefan Schönland gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt äußerte, bestehen enge Kooperationen mit weiteren Amyloidose-Zentren in Europa und den USA. EB
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