ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2009Fortbildungsnachweis: KVen sind mit dem Ergebnis zufrieden

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Fortbildungsnachweis: KVen sind mit dem Ergebnis zufrieden

Menzler, Laura

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LNSLNS Die weitaus meisten Vertragsärzte und -psychotherapeuten sind der gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungspflicht nachgekommen. Nach Ablauf der ersten Fünfjahresfrist am 30. Juni haben bisher 95 bis 98 Prozent der nachweispflichtigen Ärzte und Psychotherapeuten ihr Zertifikat über den Erwerb von 250 Fortbildungspunkten bei den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) eingereicht. Dies ergab eine Umfrage bei den KVen.

Die Ergebnisse in den KVen liegen nah beieinander. Spitzenwerte erreichten bisher die KV Rheinland-Pfalz und die KV Sachsen mit 98 Prozent. In Hamburg und Schleswig-Holstein erwarben 97 Prozent der Ärzte und Therapeuten ein Zertifikat. Die Mehrheit der KVen verzeichnete eine Erfolgsquote von 96 Prozent. Bei den KVen Nordrhein und Westfalen-Lippe verbuchten 95 Prozent der Ärzte die erforderliche Punktzahl auf ihrem elektronischen Konto. Einziger Ausreißer ist bisher die KV Saarland. Hier konnten lediglich 88 Prozent der Ärzte die Fortbildungsverpflichtung erfüllen.

Allgemein sind die KVen mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Deren Angaben sind vorläufig und können noch nach oben oder unten abweichen. Der Stichtag liegt zwar schon zwei Monate zurück, doch die KVen sind noch damit beschäftigt, Daten zu aktualisieren. Denn einige Ärztinnen und Ärzte erhielten wegen Krankheit oder Schwangerschaft einen Aufschub. Genaue Ergebnisse werden voraussichtlich erst Anfang Oktober vorliegen.

Sicher ist, dass einige Arzthonorare im dritten Quartal um zehn Prozent gekürzt werden. Eine geringe Anzahl an Ärzten und Psychotherapeuten konnte das Soll von 250 Punkten nicht erfüllen. Die Vorstände der KVen und Krankenkassen haben noch nicht geklärt, was mit dem Honorar geschieht, das dadurch eingespart wird. LM
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