ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2009Krankenhäuser: 200 000 Patienten mehr

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Krankenhäuser: 200 000 Patienten mehr

Dtsch Arztebl 2009; 106(37): A-1761 / B-1517 / C-1485

Schmitt-Sausen, Nora

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Acht Tage dauert ein stationärer Aufenthalt im Schnitt. Foto: Keystone
Acht Tage dauert ein stationärer Aufenthalt im Schnitt. Foto: Keystone
Der Durchschnittskrankenhauspatient hat im vergangenen Jahr 8,1 Tage in der Klinik verbracht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden 17,4 Millionen Menschen im Jahr 2008 vollstationär in Krankenhäusern behandelt. Das sind 200 000 Menschen mehr als im Vorjahr.

Die Statistiker veröffentlichten zudem, dass Deutschland 2008 über 2 067 Krankenhäuser mit insgesamt 500 000 Betten verfügte. Damit gab es im Vergleich zu 2007 20 Krankenhäuser und 7 500 Betten weniger. Die Veränderungen beträfen in erster Linie Häuser in öffentlicher Trägerschaft. Deren Zahl sank um 17 auf 660. Die Zahl der dort verfügbaren Betten ging um 7 200 auf 243 000 zurück. Weiterhin gilt jedoch, dass annähernd jedes zweite Krankenhausbett von einem öffentlichen Träger unterhalten wird. Nur jedes sechste Krankenhausbett stand im Jahr 2008 in einem privat geführten Krankenhaus. Die Bettenauslastung lag mit 77,4 Prozent geringfügig über dem Niveau von 2007.

Um die Versorgung der vollstationären Patienten kümmerten sich 804 000 Vollkräfte. Davon 127 000 im ärztlichen und 677 000 im nicht ärztlichen Dienst. nos
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