ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2009Baden-Württemberg: Personalabbau in Arztpraxen

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Baden-Württemberg: Personalabbau in Arztpraxen

Hillienhof, Arne

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LNSLNS Wegen der Wirtschaftskrise sparen immer mehr Arztpraxen bei Personal und Auszubildenden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. „Die Situation bei den Medizinischen Fachangestellten ist alarmierend“, sagt Klaus Baier, Präsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. 95 Prozent der Kammermitglieder gaben an, im laufenden Jahr kein zusätzliches Personal einzustellen. Knapp ein Viertel der Arztpraxen hat wegen der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bereits Personal entlassen, 36 Prozent der Befragten rechnen damit, in der zweiten Jahreshälfte Mitarbeiter freisetzen zu müssen.

Auch mit Blick auf die Auszubildenden warnt der Kammerpräsident: „Mehr als 86 Prozent der Befragten werden 2009 keine Azubis einstellen können.“ Vor einem Jahr wurden in Nordwürttemberg bis Juli noch 372 Ausbildungsverträge geschlossen, aktuell sind es nur 320. Das entspricht einem Rückgang um mehr als 16 Prozent. „Damit ist die Zielvorgabe des nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs gefährdet“, befürchtet Baier. hil
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