MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Pankreaspseudozysten

Abwarten, endoskopisch drainieren, resezieren?

Pancreatic Pseudocysts: Observation, Endoscopic Drainage, or Resection?

Dtsch Arztebl Int 2009; 106(38): 614-21; DOI: 10.3238/arztebl.2009.0614

Lerch, Markus M.; Stier, Albrecht; Wahnschaffe, Ulrich; Mayerle, Julia

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Hintergrund: Pankreaspseudozysten sind eine häufige Komplikation bei der akuten und chronischen Pankreatitis. Die Diagnosestellung erfordert bildgebende Verfahren. Unterschiedliche Therapieoptionen tragen zur erfolgreichen Behandlung bei: Endoskopische transpapilläre oder transmurale Drainage, perkutane Drainage oder chirurgisch laparoskopische sowie offene Pseudozystointestinostomie.
Methoden: Für diese Übersichtsarbeit wurden Arbeiten aus MEDLINE, PubMed und EMBASE aus den Jahren 1975 bis 2008 verwendet.
Ergebnisse: Das endoskopische Vorgehen zeichnet sich durch eine hohe Erfolgsrate (79,2 %) und eine geringe Komplikationsrate (12,9 %) aus. Die perkutane Drainage wird vor allem zur Therapie von infizierten Pankreaspseudozysten als Notfalleingriff eingesetzt. Die offene interne Drainage und die Pseudozystenresektion sind chirurgische Verfahren, die mit einer hohen Erfolgsrate (>92 %), jedoch im Vergleich zur endoskopischen Behandlung (Letalität 0,7 %), mit einer etwas höheren Morbiditäts- (16 %) und Letalitätsrate (2,5 %) verbunden sind. Die in jüngster Zeit propagierte laparoskopische Pseudozystointestinostomie ist den endoskopischen Verfahren in Bezug auf Morbidität und Letalität wahrscheinlich vergleichbar.
Schlussfolgerungen: Eine stadienadaptierte effektive und sichere Therapie von Pankreaspseudozysten erfolgt am besten in einem interdisziplinären Ansatz. Ein direkter Vergleich der unterschiedlichen interventionellen therapeutischen Verfahren in randomisierten Studien steht noch aus.
Schlüsselwörter: Pankreatitis, Drainage, Endoskopie, minimalinvasive Therapie, Spontanremission
LNSLNS Die Entscheidung, bei wem, wann und mit welchem Verfahren Pankreaspseudozysten behandelt werden sollten, ist eine schwierige. Diese Übersichtsarbeit soll dabei helfen, Therapieentscheidungen vor dem Hintergrund des Stands der Technik und der publizierten Daten zu ermöglichen.

Definition
Der Umgang mit zystischen Veränderungen des Pan-kreas ist ein altes Problem. Eugene Opie hat Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erstmals echte Pankreaszysten, die von einem Epithel ausgekleidet werden, von Pseudozysten unterschieden, die von einer Wand aus Kollagen und Granulationsgewebe umgeben sind. Die Atlanta-Klassifikation von 1993 unterscheidet zwischen akuten und chronischen Pseudozysten, wobei für die Definition die Chronizität der zugrunde liegenden Erkrankung und nicht das Alter der Zyste maßgeblich ist (Grafik jpg ppt) (1). Hierbei werden vier Krankheitsentitäten unterschieden:

- Akute Flüssigkeitsansammlungen, die sich im frühen Verlauf einer akuten Pankreatitis entwickeln und noch keine Wandbildung aufweisen
- akute Pankreaspseudozysten, die als Folge einer akuten Pankreatitis oder eines Traumas entstanden sind und deren Wand aus Granulationsgewebe und extrazellulärer Matrix besteht
- chronische Pankreaspseudozysten, die als Folge einer chronischen Pankreatitis entstehen und ebenfalls von einer Wand umgeben sind
- Pankreasabszess, eine intraabdominelle Eiteransammlung in direkter Nachbarschaft zum Pankreas ohne wesentliche nekrotische Anteile.

Die Unterscheidung zwischen einer akuten Flüssigkeitsansammlung, einer Pankreaspseudozyste und einem Pankreasabszess erfolgt mittels der Anamnese, der bildgebenden Beurteilung von Wand und Inhalt und gegebenenfalls einer Probepunktion.

Inzidenz und Ätiologie
Pankreaspseudozysten entstehen als häufige Komplikation der akuten oder chronischen Pankreatitis. Die Prävalenz von Pankreaspseudozysten bei akuter Pan-kreatitis wird mit 6 bis 18,5 % angegeben (2, 3). Die Prävalenz von Pankreaspseudozysten bei chronischer Pankreatitis liegt bei 20 bis 40 % (4). Pankreaspseudozysten treten am häufigsten bei Patienten mit alkoholischer chronischer Pankreatitis auf (70 bis 78 %) (5). Die zweithäufigste Ursache ist die idiopathische chronische Pankreatitis (6 bis 16 %), gefolgt von der biliären Pan-kreatitis (6 bis 8 %) (6).

Diagnostik
Die Diagnose einer Pankreaspseudozyste erfolgt meist bildgebend, wobei der transabdominelle Ultraschall eine wesentliche Bedeutung für die Erstdiagnostik hat (7, e50, e51). Die Computertomografie (CT) ist häufig die Bildgebungsmethode der Wahl.

Sie hat eine Sensitivität von 82 bis 100 % bei einer Spezifität von 98 % (8). Zur Diskriminierung zwischen einer akuten Flüssigkeitsansammlung, einem Pankreasabszess und einer akuten Pankreaspseudozyste hat die Endosonografie (EUS) die höchste Sensitivität (93 bis 100 %) und Spezifität (92 bis 98 %) (e52). Die diagnostische Punktion einer Pseudozyste mittels EUS hilft bei der Unterscheidung zwischen zystischen Malignomen und Pseudozysten. Bei CEA > 192 ng/mL wie auch bei hoher Viskosität des Zysteninhalts (e53) ist ein Malignom wahrscheinlicher (9).

Verlauf
Die oft entscheidende Frage im klinischen Alltag ist, ob und wann akute oder chronische Pseudozysten behandelt werden müssen. Ältere Studien zum klinischen Verlauf der Pankreaspseudozysten berichten eine Rate von spontaner Rückbildung zwischen 8 und 70 %. Zwei wesentliche Faktoren sind dabei die Größe der Pseudozyste und die Zeitspanne seit der Diagnosestellung. Bradley hat den Verlauf von 93 Patienten verfolgt (10). 42 % der akuten Pseudozysten, die jünger als sechs Wochen waren, bildeten sich ohne Intervention zurück, hingegen nur 8 % der akuten Pseudozysten, die länger als sieben Wochen bestanden.

Gouyon konnte im Jahre 1997 in einer multivariaten Analyse überzeugend zeigen, dass der einzige unabhängige Parameter für die spontane Rückbildung von chronischen Pankreaspseudozysten die Zystengröße ist. Bei einer Größe von weniger als 4 cm kam es zu einer signifikant häufigeren spontanen Rückbildung und einer geringeren Komplikationsrate (11).

Maringhini und Mitarbeiter fanden, dass akute Pan-kreaspseudozysten sich selbst mit einer Größe über 4 cm noch in 65 % der Fälle spontan zurückbilden können (3).

Mindestens fünf Studien belegen, dass akute Pan-kreaspseudozysten mit einem Durchmesser von unter 4 cm sich zum überwiegenden Teil spontan zurückbilden und bei Symptomlosigkeit keiner Behandlung bedürfen.

Anders stellt sich die Situation für chronische Pankreaspseudozysten dar. Die überwiegende Zahl der Studien berichten von einer spontanen Rückbildungsrate in weniger als 10 %.

Weitere Faktoren, die eine spontane Rückbildung unwahrscheinlich machen, sind das Auftreten mehrerer Zysten (e3), die Lage im Pankreasschwanz (3), eine Wanddicke von mehr als 1 cm (12), eine fehlende Kommunikation mit dem Ductus Wirsungianus (13), eine proximale Gangstenose, eine biliäre oder traumatische Genese oder eine Größenzunahme in der Verlaufskontrolle (e3) (Tabelle 1 gif ppt).

Therapieindikation
Wann also ergibt sich eine Indikation zur operativen, interventionellen oder endoskopischen Behandlung? Eine Therapieindikaton ist beim Vorliegen einer der folgenden Komplikationen gegeben:

- Kompression großer Gefäße (mit einer Symptomatik wie Ischämieschmerzen, positivem Hämoccult durch Ischämie, Transportstörung, Laktatanstieg oder in der Bildgebung)
- Kompression von Magen oder Duodenum, verbunden mit einer klinischen Beeinträchtigung des Patienten
- Einengung des Ductus hepatocholedochus oder Behinderung des Galleabflusses mit entsprechender Cholestase
- Vorliegen einer infizierten oder eingebluteten Zyste oder
- Auftreten einer pankreo-pleuralen Fistel.

Des Weiteren ist eine Behandlung sicher indiziert bei symptomatischen Zysten mit zum Beispiel Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen, Schmerzen oder gastrointestinaler Blutung. Eine relative Therapieindikation besteht bei Pseudozysten > 4 cm mit unveränderter oder progredienter Größe und Morphologie über mehr als sechs Wochen (1), weil ab dieser Größe und nach diesem Zeitraum eine spontane Rückbildung selten ist und die Häufigkeit von Komplikationen zunimmt. Für eine endoskopische Therapie eignen sich am besten Pseudozysten mit einer Zystenwand mit mehr als 5 mm und weniger als 1 cm Durchmesser (14), die sich noch gut mit der endoskopischen Nadel penetrieren lassen aber dennoch eine ausreichende Stabilität für die eingelegten Pigtail-Stents bieten.

Eine weitere relative Indikation zur Behandlung ist das Vorliegen einer chronischen Pankreatitis mit Pankreasganganomalien oder Pankreasgangsteinen, weil hierbei durch den ständigen Entzündungsreiz die Rate an spontanen Rückbildungen auch bei kleinen Zysten nur bei maximal 10 bis 26 % liegt (11). Eine dringliche Indikation zum operativen Vorgehen besteht immer bei Verdacht auf ein Malignom (Kasten 1 gif ppt und 2 gif ppt) (21).

Therapie
Die erste erfolgreiche Drainageoperation einer Pan-kreaspseudozyste beschrieb Bozeman im Jahre 1882. Bei chirurgischer Behandlung sind in den meisten Fällen eine Inzision der Zyste, ein Debridement und eine partielle Resektion zur histologischen Untersuchung ausreichend. Entscheidend ist, dass nach Möglichkeit am tiefsten Punkt der Zyste drainiert beziehungsweise anastomosiert wird. Diese interne chirurgische Zystendrainage – angelegt als Pseudozystoduodenostomie, Pseudozystogastrostomie oder Pseudozystojejunostomie – ist mit einer durchschnittlichen Letalität von 2,5 % und einer Morbidität von 16 % behaftet. Die technische Erfolgsrate liegt bei 90 bis 100 %, die Rezidivrate zwischen 0 und 12 % in einem Nachbeobachtungszeitraum von sechs bis 96 Monaten und hängt von der Lokalisation und der Grunderkrankung ab (15). Eine Weiterentwicklung der konventionellen chirurgischen Therapie der Pankreaspseudozyste nutzt einen laparoskopischen Zugang. Bisher wurde weltweit von 253 Fällen mit laparoskopischer Pseudozystendrainage berichtet. Die technische Erfolgsrate wurde mit 92 %, die Letalität mit 0 % angegeben. Die Komplikationsrate lag bei 9 %, die Rezidivrate bei 3 %. In 6,7 % der Fälle musste auf eine offene Laparotomie konvertiert werden (16, e54) (Tabelle 2 gif ppt). Ein direkter Vergleich zwischen einem operativen und einem interventionellen Verfahren liegt nur für die transkutane Drainage, nicht aber für den Vergleich mit der endoskopischen Zystendrainage vor (17). Insgesamt ist der Vergleich des operativen, auch des minimal invasiven operativen Verfahrens, mit dem transkutan-interventionellen Verfahren schwierig, da von einer Verzerrung bei der Auswahl der Patienten ausgegangen werden muss. Die Patienten, die für eine chirurgische Therapie aufgrund ihrer Multimorbidität nicht in Frage kamen, wurden häufig interventionell behandelt.

Es konnte jedoch wiederholt belegt werden, dass die Komplikationsrate bei der Therapie chronischer Pan-kreaspseudozysten niedriger ist als die bei Behandlung akuter Pankreaspseudozysten und dass dies unabhängig vom Therapieverfahren ist.

Die transkutane Drainage ist heute nur noch als Notfalleingriff bei akuten Flüssigkeitsverhalten oder infizierten Zysten indiziert, da die Rezidivrate bei bis zu 70 % liegt und die perkutane Fistelbildung (> 20 %) eine sehr häufige Komplikation darstellt.

Als Alternative zur Chirurgie wurde zunächst eine perkutane, endoskopisch assistierte Zystendrainage in den Magen entwickelt (18). Der endoskopische transpapilläre Zugang zur Pseudozyste ist dabei wahrscheinlich der am wenigsten traumatische. Bei Nachweis einer Pankreaspseudozyste mit Verbindung zum Ductus Wirsungianus wird deshalb vielfach die transpapilläre Einlage eines Stents zur internen Drainage bevorzugt.

Prospektive randomisierte Studien zum besten Zeitpunkt für den elektiven Stentwechsel oder zur notwendigen Dauer der Stentbehandlung, wie sie für Stents im Ductus Hepatocholedochus veröffentlicht sind, liegen bisher nicht vor. Je nach Studie haben 22 % bis 57 % der Pankreaspseudozysten eine Verbindung mit dem Pankreasgangsystem (13, e15). Eine endoskopisch retrograde Pankreatikografie (ERP) kann nach heutigem Stand zum Nachweis einer Gangverbindung oder zum Ausschluss einer Pankreasgangruptur (8 % nach akuter nekrotisierender Pankreatitis) einer endoskopischen transmuralen Drainage vorausgehen (19). Eine transmurale Drainage bei nicht erkannter Pankreasgangruptur oder bei Anschluss der Pankreaspseudozyste an einen stenosierten Pankreasgang ist in Bezug auf einen langfristigen Therapieerfolg weniger Erfolg versprechend.

Einen wesentlichen Beitrag zur Therapie von Pankreaspseudozysten, die durch Ruptur des Pankreasgangs entstanden sind, hat die Studie von Arvanitakis erbracht (19). Er verglich die Auswirkung einer sofortigen Stententfernung mit einer mittelfristigen Stent-Drainage (im Median Stent für zwei Monate in situ belassen) nach initial erfolgreicher transgastrischer Drainage. Im Ergebnis sollte auch nach kompletter Entleerung der Pseudozyste der Stent in situ verbleiben, weil sonst die Rezidivrate signifikant ansteigt. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch zur älteren Lehrmeinung, dass nach vollständiger Entleerung einer Flüssigkeitsansammlung der Stent möglichst rasch entfernt werden soll, weil die Okklusion des Stents selbst zum Rezidiv führen kann. In der Praxis werden heute Drainagestents im Pankreasgang spätestens alle sechs Wochen gewechselt und die Behandlung bis mindestens zwei Monate nach Rückbildung der Pseudozyste fortgesetzt.

Unabdingbar ist eine peri-interventionelle Antibiotikatherapie vor der ERCP, wenn der Verdacht auf Pankreaspseudozysten besteht oder diese die Indikation zur ERCP oder ERP darstellen. Bei Kommunikation mit dem Pankreasgangsystem besteht sonst die Gefahr einer Retention von infiziertem Kontrastmittel. Ohne Antibiotikaprophylaxe steigt die untersuchungsbedingte Inzidenz von infizierten Pseudozysten und Pankreasabszessen an (e15).

Der endoskopische transgastrische oder transduodenale Zugang stellt heute eine Alternative zum operativen Vorgehen dar, wenn eine transpapilläre Drainage der Pseudozyste nicht möglich ist. Seit der Erstbeschreibung durch Sahel 1987 und Cremer 1989 wurde das Verfahren an 1 126 publizierten Patienten überprüft und gilt heute in geübten Händen als komplikationsarmes, sicheres und effektives Verfahren zur Therapie von Pankreaspseudozysten. Eine wesentliche Weiterentwicklung, die auch die Ausweitung der Indikationsstellung dieser Methode zur Folge hatte, ist der Einsatz des endoskopischen Ultraschalls einschliesslich der Dopplersonografie. Hierdurch konnte die Rate an untersuchungsbedingten Blutungskomplikationen und Perforationen weiter reduziert werden und die Erfolgsrate ist deutlich gestiegen. Die Erfolgsrate wird bei den 1 126 publizierten Patienten mit 79,2 % angegeben, wobei die neueren Studien Erfolgsraten von deutlich über 85 % berichten, was den chirurgischen Ergebnissen entspricht. Die Letalitätsrate in großen Serien mit über 30 Patienten liegt bei 0,2 %. Die Rezidivrate wird mit 7,6 % und die Komplikationsrate mit 12,8 % angegeben (Tabelle 3 gif ppt).

Die technische Weiterentwicklung der endoskopischen Verfahren ist im Fluss und aus einer kürzlich publizierten prospektiven Arbeit von Deviere und Kollegen an 116 Patienten (e41) ergab sich:

- die Therapie der Pankreaspseudozysten sollte immer in einem interdisziplinären Therapieansatz erfolgen
- bei endoskopischen Interventionen steigt die Erfolgsrate, wenn mehrere großlumigere Stents platziert werden, ohne die Morbidität oder die Letalität negativ zu beeinflussen; dies gilt vor allem für die Einlage von Pigtail-Kathetern
- Pigtail-Katheter sind geraden Stents vorzuziehen, weil die Komplikationsrate deutlich niedriger liegt (e55).

Welches Verfahren wann?
Für einen Flüssigkeitsverhalt, der in der Frühphase der akuten Pankreatitis auftritt, besteht nur in seltenen Ausnahmefällen die Indikation für entweder eine transkutane oder eine endoskopische Drainage. Die Erfolgsraten für die transkutane Drainage liegen zwischen 42 % und 96 %. Die Morbidität und Letalität sind gering, aber die Rezidivrate liegt bei beachtlichen 24 % und die Wahrscheinlichkeit einer Persistenz der pankreokutanen Fistel ist nicht zu unterschätzen. Für die endoskopische Drainage bei dieser Indikation liegen noch relativ wenige publizierte Daten vor. Das Verfahren scheint aber viel versprechend und ist geeignet, die Rate an sekundären infektiösen Komplikationen zu reduzieren. In zunehmendem Maß und auch in der eigenen Klinik ist der transgastrale endoskopische Zugang zu infizierten Pankreasnekrosen und Flüssigkeitsansammlungen bei akuter Pankreatitis inzwischen das Verfahren der ersten Wahl.

Für die symptomatische oder komplizierte akute Pankreaspseudozyste oder aber für eine akute Pseudozyste mit einer Größe von über 5 cm, die mehr als sechs Wochen besteht, sollte primär ein endoskopisches Vorgehen über einen transpapillären oder transmuralen Zugang gewählt werden, wobei die technischen Erfolgsraten für die Drainage durch die Magenwand die höchsten sind. Eine operative Pseudozystendrainage ist aufgrund ihrer höheren Letalität als primäres Therapieverfahren nur in Einzelfällen oder bei weit ins Becken reichenden Pseudozysten vorzuziehen.

Auch für die Behandlung von symptomatischen oder komplizierten chronischen Pankreaspseudozysten oder von chronischen Pseudozysten über 5 cm Größe gelten die in Tabelle 3 aufgeführten Therapiekriterien (Abbildung jpg ppt). Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass eine spontane Rückbildung viel seltener zu beobachten ist als bei der akuten Pseudozyste. Auch ist die operative Therapie bei Vorliegen einer chronischen Pankreatitis als Ursache der Pseudozyste mit deutlich geringerer Letalität und Morbidität verbunden. Hier etabliert sich allmählich die laparoskopisch durchgeführte Pseudozystojejunostomie als Alternative zum offenen chirurgischen Vorgehen. In laparoskopisch erfahrenen Zentren kann sie der endoskopischen Drainage vergleichbare Ergebnisse in Bezug auf Effektivität und Sicherheit liefern. Aus Deutschland liegen allerdings bisher keine veröffentlichten Erfahrungsberichte zur laparoskopischen Pseudozystendrainage vor.

Der Pankreasabszess, eine Eiteransammlung in der Pankreasloge, kann sowohl transkutan als auch transmural drainiert werden. Größere Fallserien liegen nur für die transkutane Drainage vor (Erfolgsrate bis zu 87 %, Komplikationsrate 4 % bis 17 %, Letalität 8 %). Die operative Sanierung ist mit einer erhöhten Letalität behaftet. Auch hier bevorzugen die Autoren in der eigenen Klinik heute den transgastralen endoskopischen Zugang.

Pankreaspseudozyste oder zystisches Malignom
Die Differenzialdiagnose zwischen einer Pankreaspseudozyste und einem zystischen Malignom ist schwierig. Neben der Punktion der Zystenflüssigkeit gibt es weitere Kriterien, die bei der Differenzialdiagnose helfen: stattgehabte akute oder bekannte chronische Pankreatitis machen eine Pankreaspseudozyste wahrscheinlicher; bei Frauen tritt ein zystisches Malignom häufiger auf als bei Männern. Ein Gewichtsverlust, eine palpable Raumforderung und das Fehlen einer vorbestehenden Pankreaserkrankung machen ein Malignom wahrscheinlicher. Pankreaspseudozysten haben häufiger eine verkalkte Zystenwand, liegen meist im Pankreaskopf und die Wanddicke liegt meist unter 1 cm. Zystische Malignome treten häufig multilokulär und überwiegend in Pankreaskorpus und Cauda auf, haben nur sehr selten eine verkalkte Wand, dafür jedoch häufiger eine Wanddicke über 1 cm und noduläre Anteile. Ein wesentliches Kriterium für die Malignität ist ein deutlich erhöhter CEA-Wert in der Zystenflüssigkeit (e56). Insgesamt gilt: Wenn Zweifel über die Dignität der Läsion bestehen, sollte diese operiert werden.

Leitlinien
Aktuelle Leitlinien für die Behandlung von Pankreaspseudozysten liegen weder für den deutschen noch für den englischen Sprachraum vor. Eine Überarbeitung älterer DGVS-Leitlinien (Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten) zur chronischen Pankreatitis ist für das Jahr 2009 vorgesehen. Auch heute noch beruht der größte Teil der aufgeführten Daten auf unkontrollierten und weitgehend retrospektiven Fallserien (EBM Grad III) und randomisierte, prospektive Untersuchungen (19, 20) sind dringend erforderlich.

Fazit
Die endoskopischen und minimal invasiven Therapieverfahren zur Drainage von Pankreaspseudozysten sind hinsichtlich der Erfolgsrate, des Morbiditätsrisikos sowie der Letalität den offenen chirurgischen Verfahren überlegen, aber nicht immer durchführbar (Kasten 2). Wichtig für das Vorgehen ist das Wissen, dass 50 % aller Pankreaspseudozysten keinerlei Intervention bedürfen („wait and watch“) (Tabelle 1). Da ähnliche Erfolgsraten für die laparoskopische und endoskopische, etwas schlechtere aber für die transkutane Drainage belegt wurden, hängt die Wahl des Verfahrens ganz wesentlich von der Erfahrung des behandelnden Zentrums ab. Bei Malignomverdacht muss in jedem Fall ein operatives Vorgehen gewählt werden. Pankreaspseudozysten bedürfen einer Behandlung, wenn sie Symptome verursachen, zu Komplikationen führen oder eine Größe von über 5 cm erreichen und sie sich über sechs Wochen nicht zurückbilden (Kasten 1). Im letzteren Fall besteht die Indikation zur Therapie wegen der zu erwartenden Komplikationen.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien
des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 25. 2. 2008, revidierte Fassung angenommen: 12. 1. 2009


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Markus M. Lerch
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin A
Ernst-Moritz-Arndt Universität
Friedrich-Loeffler-Straße 23a, 17475 Greifswald
E-Mail: lerch@uni-greifswald.de


Summary
Pancreatic Pseudocysts: Observation, Endoscopic Drainage, or Resection?
Background: Pancreatic pseudocysts are a common complication of acute and chronic pancreatitis. They are diagnosed with studies
and can be treated successfully with a variety of methods: endoscopic transpapillary or transmural drainage, percutaneous catheter drainage, laparoscopic surgery, or open pseudocystoenterostomy.
Methods: Relevant publications that appeared from 1975 to 2008 were retrieved from the MEDLINE, PubMed and EMBASE databases for this review.
Results: Endoscopic pseudocyst drainage has a high success rate (79.2%) and a low complication rate (12.9%). Percutaneous drainage is mainly used for the emergency treatment of infected pancreatic pseudocysts. Open internal drainage and pseudocyst resection are surgical techniques with high success rates (>92%), but also higher morbidity (16%) and mortality (2.5%) than endoscopic treatment (mortality 0.7%). Laparoscopic pseudocystoenterostomy, a recently introduced procedure, is probably similar to the endoscopic techniques with regard to morbidity and mortality.
Conclusions: An interdisciplinary approach is best suited for the safe and effective stage-specific treatment of pancreatic pseudocysts.
The different interventional techniques that are currently available have yet to be compared directly in randomized trials.
Key words: pancreatitis, drainage, endoscopy, minimally invasive therapy, spontaneous remission

Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit3809
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