ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2009Schweinegrippe: Deutsche wollen sich nicht impfen lassen

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Schweinegrippe: Deutsche wollen sich nicht impfen lassen

Schmitt-Sausen, Nora

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Nur 14 Prozent der Bevölkerung wollen sich ganz sicher mit der Impfung schützen. Foto: ddp
Nur 14 Prozent der Bevölkerung wollen sich ganz sicher mit der Impfung schützen. Foto: ddp
Nur wenige Deutsche sind bereit, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Einer Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse zufolge wollen sich 62 Prozent nicht durch eine Impfung schützen. Die vom Forsa-Institut durchgeführte Umfrage ergab, dass sich nur 14 Prozent der Befragten „ganz sicher“ impfen lassen wollen. Die Ablehnung ist in Bayern und Baden-Württemberg besonders groß. Nur vier Prozent der Deutschen sehen für sich eine „sehr große“ Gefahr, sich in den kommenden Wochen mit der Schweinegrippe zu infizieren. 82 Prozent bewerteten das Risiko als „eher niedrig“ oder „sehr niedrig“. 1 001 Personen zwischen 18 und 60 Jahren wurden befragt.

Derweil geht der Streit um die Finanzierung der Impfung gegen die Schweinegrippe weiter. Fest steht, dass die Krankenkassen die Impfkosten für 50 Prozent der Versicherten tragen. Alle weiteren Impfungen sollen über Steuermittel finanziert werden. Darüber, woher diese kommen sollen, streiten Bund und Länder noch. nos
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