ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2009Studie: Patienten fühlen sich bei Niedergelassenen gut aufgehoben

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Studie: Patienten fühlen sich bei Niedergelassenen gut aufgehoben

Hillienhof, Arne

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Die Arzt-Patienten- Beziehung in der ambulanten Versorgung ist intakt. Foto: Barbara Krobath
Die Arzt-Patienten- Beziehung in der ambulanten Versorgung ist intakt. Foto: Barbara Krobath
Der Großteil der Patientinnen und Patienten fühlt sich bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten gut aufgehoben. Das hat die Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes im Rahmen des Qualitätsprojekts „Praxisbewertung“ in einer Studie ermittelt. Hierzu befragte die Stiftung mehr als 2 300 Patienten niedergelassener Haus-, Fach- und Zahnärzte.

Danach bescheinigen rund 90 Prozent der Patienten ihrem Arzt viel Einfühlungsvermögen und Verständnis. Ebenso viele Patienten finden, dass ihr Arzt ihnen aufmerksam zuhöre und ihnen Verständnis entgegenbringe. Besonders gut schneiden die Hausärzte ab: Hier stimmen mehr als 90 Prozent der Aussage „Mein Arzt hat viel Verständnis für mich“ voll und ganz zu (Fachärzte: 82,5 Prozent; Zahnärzte: 88,8 Prozent). Ebenfalls gaben rund 90 Prozent an, dass sie durch ihren Arzt Zuspruch und Unterstützung erführen. Auch hier schnitten die Hausärzte mit rund 90 Prozent am besten ab (Fachärzte: 89,9 Prozent; Zahnärzte: 89,2 Prozent).

Dagegen gelingt es den Medizinern meist weniger gut, Interesse an der Person des Patienten zu vermitteln. Der Aussage „Mein Arzt hat kein Interesse an mir als Person, sondern nur an meiner Erkrankung“ widersprechen lediglich rund 60 Prozent der Patienten. hil
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