ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2009Krankenhäuser: Katalog für ambulante Leistungen erweitert

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Krankenhäuser: Katalog für ambulante Leistungen erweitert

Meißner, Marc

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LNSLNS Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass die biliäre Zirrhose und das Kurzdarmsyndrom in geeigneten Krankenhäusern ambulant zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) behandelt werden können. Die Krankheitsbilder stellten hohe Anforderungen an Diagnostik und Therapie. Patienten würden deshalb in besonderem Maß von einer spezialisierten interdisziplinären Behandlung profitieren, so die Begründung des G-BA.

Abgelehnt wurde hingegen, die Krankenhäuser nach § 116 b SGB V für die Versorgung der erblichen Makuladegeneration zu öffnen. Im Gegensatz zu den Patientenvertreter vertreten Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband die Ansicht, dass in einem solchen Fall die Ermächtigung des Spezialisten der bessere Weg sei.

Einstimmig aus dem Leistungskatalog ausgeschlossen wurden die Protonentherapie zur Behandlung altersbedingter Makuladegeneration sowie die hyperbare Sauerstofftherapie bei Brandwunden und idiopathischer Femurkopfnekrose. mei
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