ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2009Jürgen Bünger: Einsatz für die Arbeitsmedizin

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Jürgen Bünger: Einsatz für die Arbeitsmedizin

Schmitt-Sausen, Nora

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Frank Herzog Foto: privat
Frank Herzog Foto: privat
Ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch am Arbeitsplatz. Dort wirken verschiedene Einflüsse – etwa chemischer Art – auf ihn ein. Diesen Einflüssen widmet sich Prof. Dr. med. Jürgen Bünger. Seit Juli hat der 53-Jährige die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gestiftete Professur für Experimentelle Arbeitsmedizin an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum übernommen.

Bünger habilitierte sich 2002 an der Universität Göttingen in der Abteilung Arbeits- und Sozialmedizin. Seit 2005 ist er im Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (BGFA) tätig. Das Spektrum von Büngers Forschung reicht von In-vitro-Untersuchungen an Zellkulturen bis hin zu Humanstudien im neuen Expositionslabor. Dieser experimentelle Forschungsansatz soll zu einem Schwerpunkt des BGFA ausgebaut werden.

„Die Forschung ist in der Arbeitsmedizin aus Man-gel an Geld oder Personal nie so forciert worden wie in anderen Bereichen. Zum Teil wurde sie zurückgefahren oder ganz eingestellt. Das halte ich für eine falsche Reaktion“, sagt er. Vor dem Hintergrund immer älter werdender Arbeitnehmer und steigender Belastungen sei die Stärkung der Arbeitsmedizin entscheidend. Nora Schmitt-Sausen
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