ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2009Mitteilungen: Änderungen der Vereinbarung von Qualifikationsvoraussetzungen

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Änderungen der Vereinbarung von Qualifikationsvoraussetzungen

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LNSLNS gemäß § 135 Abs. 2 SGB V zur Durchführung von Untersuchungen in der diagnostischen Radiologie und Nuklearmedizin und von Strahlentherapie
(Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie)
Die Partner der Bundesmantelverträge haben sich auf eine Änderung bei der Genehmigungserteilung für die Knochendichtemessung geeinigt.
Zum Nachweis der fachlichen Befähigung zur Durchführung der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) müssen bislang alle Antragsteller die erfolgreiche Teilnahme an einem Kolloquium bei der Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Diese Regelung stammt aus der Zeit, als die (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer und die Weiterbildungsordnungen der Landesärztekammern für bestimmte Facharztgruppen nicht den Erwerb eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für die Osteodensitometrie vorsahen.
Mit der neuen (Muster-)Weiterbildungsordnung hat sich dies geändert. Jetzt ist die Osteodensitometrie Bestandteil der Weiterbildung, z. B. zum Erwerb der Facharztbezeichnung Orthopädie und Unfallchirurgie.
Aus diesem Grund werden die Anforderungen der Qualitätssicherungsvereinbarung dahingehend geändert, dass Ärzte, die nach dem für sie maßgeblichen Weiterbildungsrecht zur Durchführung von Knochendichtemessungen berechtigt sind, eine Genehmigung erhalten, wenn sie die selbständige Durchführung von 50 Osteodensitometrien nachweisen können. Ein Kolloquium ist in diesem Fall nicht mehr erforderlich.
Die Änderung tritt zum 1. Oktober 2009 in Kraft.
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