ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1997Transparenz: Kassen verpflichten

SPEKTRUM: Leserbriefe

Transparenz: Kassen verpflichten

Klimm, Rolf

Zu dem Leitartikel "Ein Wahnsinnsaufwand" von Dr. Harald Clade in Heft 18/1997
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Mehr Transparenz der Kosten und Leistungen für den Versicherten ist grundsätzlich zu begrüßen. Warum sollen aber den Ärzten die Arbeit und Kosten aufgebürdet werden? Ein Behandlungsvertrag besteht doch zwischen Arzt und Gesetzlicher Kran­ken­ver­siche­rung und nicht zwischen Arzt und Patient. Warum werden also nicht die gesetzlichen Leistungserbringer verpflichtet, ihre Versicherten automatisch oder auf Wunsch über die Abrechnungen des Arztes zu informieren? Eine ähnliche Empfehlung erging meines Wissens bereits vor Jahren auf dem Deutschen Ärztetag. Die Entwicklung ist seither weniger von den Ärzten als von den Kassen blockiert worden. Noch im vergangenen Jahr ist es einem Kollegen auf Antrag einer Kasse gerichtlich untersagt worden, seine Patienten über seine Abrechnungen mit der Kasse zu informieren, eben unter Berufung auf den Behandlungsvertrag.
Dr. Rolf Klimm, Bach 2, 83093 Bad Endorf
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote