ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1997Heilbehandlung: Ausgleich möglich

SPEKTRUM: Leserbriefe

Heilbehandlung: Ausgleich möglich

Döhring, Ekkehard

Zur phasischen Strukturierung der Rehabilitation
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LNSLNS . . . Der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger hat . . . den phasischen Ablauf vor, innerhalb und nach der Rehabilitation dargestellt. Die Notwendigkeit der Vernetzung dieser Phasen (Stichwort: Rehakette) wurde betont.
Als wir im Sommer 1996 damit angefangen haben, unsere Rehabilitationsmaßnahmen auf drei Wochen umzustellen, haben wir dem phasischen Aufbau unseres Rehabilitationsvorgehens innerhalb des Hauses deutlich stärkeren Raum gegeben . . . Die Patienten nehmen nicht drei Wochen lang an immer den gleichen Maßnahmen teil, sondern es werden über die Zeit verteilt Akzente gesetzt, die die Patienten kennen und die sie aktiv mitgestalten können. Dadurch können wir viele Maßnahmen erheblich intensivieren. Die Patienten haben den Vorteil, daß sie an einem Thema länger verbleiben können, sofern ihnen dies nützlich erscheint. Im Bereich der Atemwegserkrankungen besteht zum Beispiel die erste Woche aus Statuserhebung, Vereinbarung des Rehabilitationsziels und eventuell Komplettierung der Diagnostik, sofern dies notwendig ist. Dies bettet sich ein in die Kontaktaufnahme und Gruppenfindung von Therapeuten und Patienten.
Die zweite Woche ist getragen von ausführlichen Schulungsmaßnahmen. In der dritten Woche findet die Vorbesprechung und Vorbereitung der nachstationären Phase im häuslichen Milieu und deren Implementierung statt. Obwohl durch die Reduktion von Vier- auf Drei-Wochen-Heilbehandlungen die Zahl der Maßnahmen summarisch geringer geworden ist, erwarten wir, einen Teil des Verlustes durch die phasische Strukturierung ausgleichen zu können. Zur abschließenden Beurteilung müssen noch weitere Erfahrungen gesammelt werden, da wir die Drei-Wochen-Maßnahmen erst seit Mitte Dezember durchführen.
Prof. Dr. med. Ekkehard Döhring, Interdisziplinäres Therapiezentrum Feldberg, Paßhöhe 5, 79868 Feldberg
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