ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2009Martin Grauduszus: Weiter für die Freie Ärzteschaft

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Martin Grauduszus: Weiter für die Freie Ärzteschaft

Maus, Josef

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Martin Grauduszus Foto: Freie Ärzteschaft
Martin Grauduszus Foto: Freie Ärzteschaft
Wer sich für die Interessen von Ärztinnen und Ärzten einsetzt, muss Kärrnerarbeit leisten. Diese Erfahrung haben alle Vorsitzenden von ärztlichen Berufsverbänden gemacht. Auch Martin Grauduszus bildet da keine Ausnahme. Der Präsident der Freien Ärzteschaft ist am 19. September für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Der 50-jährige Allgemeinarzt aus Erkrath in Nordrhein-Westfalen führt den Anfang 2004 gegründeten Ärzteverband seit Juni 2005.

Die zurückliegenden Jahre waren vor allem vom Aufbau geprägt. Über die Mitgliederzahlen des Verbandes, der die wirtschaftliche, berufsrechtliche und gesellschaftspolitische Situation der niedergelassenen Ärzte verbessern will, kursieren unterschiedliche Angaben. Die Freie Ärzteschaft selbst sagt, dass sie mehr als 5 000 Mitglieder zählt. Dazu gehören nach Angaben des Verbandes allerdings auch Ärzte von kooperierenden Organisationen – beispielsweise von Ärztenetzen.

Öffentliche Aufmerksamkeit erregte die Freie Ärzteschaft bislang hauptsächlich mit kleinen und großen Protestveranstaltungen gegen die aktuelle Gesundheitspolitik – und mit der konsequenten Bekämpfung der „Industrialisierung des Gesundheitswesens“. Weniger erfolgreich war hingegen der Versuch, niedergelassene Ärzte über das sogenannte Korbmodell zum Ausstieg aus dem GKV-System zu bewegen.

Gleichwohl wird sich Martin Grauduszus weiter für die Belage der Freien Ärzteschaft einsetzen – gemeinsam mit dem Essener Dermatologen Wieland Dietrich, der auf den bisherigen Vize, den Allgemeinarzt Hans-Peter Meuser, folgt. Josef Maus
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