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Claus-Michael Schmidt, Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, Lars Riedemann (von links) Foto: UKM
Claus-Michael Schmidt, Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, Lars Riedemann (von links) Foto: UKM
Karl-Schuchardt-Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie an Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Die Jury würdigte die Lebensleistung von Steinau auf den Gebieten der gliedmaßenerhaltenden Tumorentfernung und der Defektdeckung bei posttraumatischen Knochen- und Weichteilverlusten der Extremitäten.

Annelie-Frohn-Stiftungspreis und KIND-Promotionspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie und der Annelie-Frohn-Stiftung. Der mit 4 000 Euro dotierte Annelie-Frohn-Stiftungspreis ging an Dr. Claus-Michael Schmidt, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster. Lars Riedemann, Doktorand an der Klinik, erhielt den KIND-Promotionspreis, Dotation: 1 500 Euro.

Ralf Benndorf Foto: privat
Ralf Benndorf Foto: privat
Schwarz-Monheim-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Schwarz-Pharma Deutschland, an Dr. med. Ralf A. Benndorf und Dr. rer. nat. Edzard Schwedhelm, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Benndorf und Schwedhelm konnten in ihrer Arbeit zeigen, dass Isoprostane – oxidierte Blutfette – über die Aktivierung des Thromboxanrezeptors die Neubil-dung von Gefäßen hemmen. Ihre Arbeit trägt zum Verständnis der häufig gestörten Gefäßneubildung bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten bei und zeigt neue Ansatzpunkte zur therapeutischen Intervention bei diesen Patienten auf.

Forschungspreis der Stiftung HTCR – verliehen von der Stiftung Human Tissue and Cell Research (HTCR), Dotation: 3 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Thomas S. Weiß, Klinikum der Universität Regensburg, Dr. Enrico De Toni, Klinikum Großhadern in München, und Dr. med. M. Christgen MD/PhD, Medizinische Hochschule Hannover. Die drei medizinischen Wissenschaftler haben auf dem Gebiet der humanen In-vitro- beziehungsweise Gewebeforschung einen wichtigen Beitrag geleistet. Der Preis wurde im Rahmen des Festabends der Chirurgischen Forschungstage in München überreicht.

DGA-Promotionspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. Philipp Fischer, Medizinische Hochschule Hannover. Seine ausgezeichnete Dissertation kommt zu dem Ergebnis, dass aus Stammzellen des Nabelschnurbluts zuverlässig Endothelzellen differenziert und diese in für die klinische Anwendung relevanten Mengen expandiert werden können. Die Endothelzellen können mit dem Transgen Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist (IL-1ra) genetisch so modifiziert werden, dass sie in der Lage sind, relevante Pathomechanismen entzündlicher Gefäßkrankheiten, wie zum Beispiel der Atherosklerose, zu hemmen. EB
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