ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2009Ultraschall-Screening abdominaler Aortenaneurysmen

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Ultraschall-Screening abdominaler Aortenaneurysmen

Ultrasonographic Screening for the Detection of Abdominal Aortic Aneurysms

Dtsch Arztebl Int 2009; 106(41): 657-63; DOI: 10.3238/arztebl.2009.0657

Eckstein, Hans-Henning; Böckler, Dittmar; Flessenkämper, Ingo; Schmitz-Rixen, Thomas; Debus, Sebastian; Lang, Werner

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Hintergrund: Die Prävalenz eines abdominalen Aortenaneurysmas (AAA) mit einem maximalen Durchmesser von 3,0 cm oder mehr ist altersabhängig und beträgt 4–8 % bei > 65-jährigen Männern und 0,5–1,5 % bei Frauen. Bei circa 10 % aller AAA beträgt der Durchmesser ≥ 5,0 cm. Die Prognose des rupturierten AAA (rAAA) ist mit einer Gesamtletalität von mindestens 80 % schlecht. Die Ultraschalldiagnostik ist eine technisch einfache und komplikationslose Methode zur Detektion des AAA.
Methoden: Es erfolgte eine Auswertung populationsbasierter randomisierter Ultraschall-Screening-Untersuchungen zum abdominalen Aortenaneurysma, basierend auf einer selektiven Literaturrecherche.
Ergebnisse: Die Metaanalyse von 4 randomisierten Studien zeigt eine signifikante Reduktion der AAA-assoziierten Letalität infolge von Ultraschalluntersuchungen bei 65–80-jährigen Männern nach 3–5 Jahren um 44 % (Odds Ratio [OR]: 0,56; 95-%-Konfidenzinteravall [CI]: 0,44–0,72) und nach 7–15 Jahren um 53 % (OR: 0,47, 95-%-KI: 0,25–0,90). Eine signifikante Reduktion aller Todesfälle wurde im Verlauf nach 7–15 Jahren beobachtet, nicht jedoch innerhalb der ersten 5 Jahre. Das Ultraschall-Screen-ing führte zu einer signifikanten Zunahme elektiver AAA-Operationen und zu einer Reduktion der Notfall-Operationen bei rAAA um 50 %.
Schlussfolgerungen: Das ultraschallgestützte Screening ist ein technisch einfaches Verfahren, um die AAA-assoziierte Letalität hochsignifikant zu senken. Wegen der altersabhängigen Prävalenz sollten alle Männer ab dem 65. Lebensjahr sowie Männer und Frauen mit positiver Familienanamnese systematisch untersucht werden. Ein nationales Ultraschall-Screening-Programm muss rasch auf den Weg gebracht werden, um die AAA-assoziierte Mortalität signifikant zu verringern.
Schlüsselwörter: abdominales Aortenaneurysma, Ultraschalldiagnostik, Aneurysma, Gefäßdiagnostik, Aortenchirurgie
Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2009; 106(41): 657–63
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0657
LNSLNS Die Zahl der Patienten, die wegen eines nicht rupturierten abdominalen Aortenaneurysmas (AAA) (I71.4) in deutschen Krankenhäusern behandelt wurden, betrug im Jahr 2002 insgesamt 11 697; sie ist seither leicht angestiegen auf 12 531 Fälle im Jahr 2007. Der Frauenanteil liegt bei 15 %. Ebenfalls angestiegen ist die Zahl von Patienten mit rupturiertem AAA (rAAA, I71.3) von 1 899 im Jahr 2000 auf 2 350 im Jahr 2007.

In England und Wales sterben jährlich circa 1,9 % aller Männer und 0,9 % aller Frauen an einem rAAA, in den USA sind es jährlich etwa 9 000 Menschen (1, 2). Gemäß der bundesdeutschen Todesfallstatistik sind im Jahr 2007 insgesamt 1 295 Menschen (936 männlich, 359 weiblich) an einem rAAA gestorben. Wegen der Dunkelziffer von 21 691 unklaren plötzlichen Todesfällen (R00-R99) ist jedoch von einer deutlich höheren AAA-assoziierten Letalität auszugehen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Deutschland (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik) wurden im Jahr 2007 insgesamt 8 846 offene AAA-Operationen und 3 966 endovaskuläre Stentprothesenimplantationen (EVAR, „endovascular aortic repair“) durchgeführt. Somit werden rund 85 % aller Patienten mit der Hauptdiagnose eines AAA auch tatsächlich operiert, in etwa zwei Drittel der Fälle durch eine offene OP und in einem Drittel der Fälle durch Implantation einer endovaskulären Stentprothese. Die Auswertung der altersspezifischen Inzidenz für alle AAA (mit/ohne Ruptur) zeigt, dass das AAA > 5 cm besonders bei älteren Männern behandlungsbedürftig wird. Die Inzidenz beträgt für > 85-jährige Männer 283/100 000, für > 85-jährige Frauen hingegen nur 47/100 000/Jahr (3) (Grafik 1 gif ppt).

Da der Anteil rupturierter AAAs in den letzten Jahren leicht, aber stetig angestiegen ist (2000: 14 %, 2008: 18 %) und in gefäßchirurgisch aktiven Zentren nur maximal 10 % aller AAAs im Stadium der Ruptur zur Aufnahme kommen, könnte diese hohe Anzahl rupturierter AAA auf regionale Versorgungsdefizite und das Fehlen eines systematischen Screening-Programms hinweisen (e1).

Material und Methoden
Basierend auf einer selektiven Literaturrecherche in Medline wurden Originalpublikationen, Metaanalysen, systematische Reviews und Cochrane-Reviews zum Screening des abdominalen Aortenaneurysmas ausgewertet. Die Recherche erfolgte mit folgenden Suchwörtern: „Epidemiologie“, „Risikofaktoren für die Entwicklung eines AAA“, „Risikofaktoren für die Ruptur eines AAA“, „Indikationen und Therapieverfahren zur operativen Therapie“ sowie „randomisierte Studien zum Ultraschall-Screening“. Außerdem wurden Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Diagnosedaten aller Krankenhauspatientinnen und -patienten des Jahres 2007 sowie zur Fallpauschalen-bezogenen Krankenhausstatistik herangezogen (3).

Epidemiologie und Risikofaktoren
Abdominale Aortenaneurysmen entstehen auf dem Boden einer chronischen Degradation und Inflammation der Aortenwand. In bis zu 20 % aller AAA liegt eine genetische Disposition zugrunde, mit einer AAA-Prävalenz von 13 bis 19 % bei erstgradig Verwandten von AAA-Patienten (e2).

Bei einem arteriellen Aneurysma ist die Arterie um das 1,5-fache erweitert. Da der infrarenale Aortendurchmesser für gewöhnlich etwa 2 cm beträgt, wurde in epidemiologischen Untersuchungen ein abdominales Aortenaneurysma ab einem Durchmesser von 3,0 cm definiert. Hierbei muss man allerdings berücksichtigen, dass der Aortendurchmesser mit dem Alter zunimmt und bei Männern etwas größer ist als bei Frauen. Im klinischen Alltag spricht man bei einem Durchmesser von 3 bis 4 cm daher häufig auch von einer aneurysmatischen Erweiterung der infrarenalen Aorta oder einer abdominalen Aortenektasie.

Die Prävalenz eines abdominalen Aortenaneurysmas mit einem maximalen Durchmesser von mindestens 3,0 cm beträgt in Screening-Untersuchungen 5,5 % (4–8 %) bei > 65-jährigen Männern und 1,3 % (0,5–1,5 %) bei > 65-jährigen Frauen. In einem Viertel aller AAA liegt der Durchmesser bei ≥ 4 cm, in circa 10 % ≥ 5,0 cm (58). Im Jahr 2007 waren in Deutschland 16,3 Millionen Menschen älter als 65 Jahre (circa 7 Mio. Männer und 9 Mio. Frauen). Vor dem Hintergrund dieser Prävalenz liegt demnach bei etwa 100 000 aller > 65-jährigen Männer ein ≥ 4 cm durchmessendes AAA vor und bei rund 35 000 aller > 65-jährigen Männer ein AAA mit einem Durchmesser von ≥ 5 cm (47). Bei den > 65-jährigen Frauen ergibt sich eine Gesamtzahl von circa 30 000 AAA ≥ 4 cm und 10 000 AAA ≥ 5 cm.

Folgende klinische Risikofaktoren konnten für die Entwicklung eines AAA identifiziert werden:

- zunehmendes Lebensalter
- familiäre AAA-Belastung
- aktueller oder vorbestehender Nikotinabusus
- koronare Herzkrankheit
- arterielle Hypertonie.

Protektiv wirken – vermutlich genetisch bedingt – das weibliche Geschlecht, eine afrikanische Abstammung und ein Diabetes mellitus, (8) (Grafik 2 gif ppt).

Die durchschnittliche Größenzunahme des AAA umfasst 2 bis 3 mm/Jahr, sie ist höher bei Rauchern, kann individuell aber erheblich schwanken (9). Das Rupturrisiko eines AAA < 4 cm liegt bei unter 2 % pro Jahr, steigt jedoch ab einem Durchmesser von > 5 cm exponenziell an (Grafik 3 gif ppt). Trotz der geringeren AAA-Prävalenz bei Frauen haben diese bei einem AAA-Durchmesser von 5 bis 6 cm ein 3-fach erhöhtes Rupturrisiko im Vergleich zu Männern (10).

Risikofaktoren für eine drohende Ruptur sind neben dem maximalen Durchmesser eine rasche Zunahme des Durchmessers (> 0,5–1 cm/Jahr), eine familiäre Belastung, eine exzentrische Morphologie und ein fortgesetzter Nikotinabusus (11, 12). Eine Überexpression von MMP9 sowie ein Alpha-1-Antitrypsin-Mangel wurden ebenfalls mit einem steigenden Rupturrisiko in Zusammenhang gebracht (e3, e4). Die Prognose des rupturierten AAA ist extrem schlecht mit einer Krankenhausletalität in Deutschland von 55 % (n = 1 295 beziehungsweise n = 2 350 rupturierte AAA im Jahr 2007). Die Gesamtletalität liegt bei > 80 %, weil nur ein Teil der Patienten das Krankenhaus lebend erreicht. Die einzig valide Maßnahme gegen eine drohende AAA-Ruptur ist somit die elektive operative Therapie des AAA.

Behandlungsindikationen und OP-Verfahren
Eine operative Therapie des AAA ist ab einem Durchmesser von 5 bis 5,5 cm (bei Frauen ab einem Durchmesser von 4,5 bis 5 cm angezeigt (13, 14). In zwei randomisierten Studien konnte demonstriert werden, dass kleinere Aneurysmen ein geringes Rupturrisiko von < 2 % (Tabelle 1 gif ppt) (14) haben und im Verlauf von 5 bis 8 Jahren die präventive OP kleiner AAA (4–5 cm) zu keiner signifikanten Reduktion der AAA-assoziierten Mortalität (Odds Ratio [OR]: 0,78; 95-%-Konfidenzintervall [KI]: 0,56–1,10) oder der Gesamtmortalität führt (OR: 1,01; 95-%-KI: 0,77–1,32) (10). Allerdings werden circa 70 % aller initial kleineren Aneurysmen im weiteren Verlauf aufgrund einer Zunahme des Durchmessers auf > 5 cm operationspflichtig.

Die operative Therapie des AAA kann durch einen offenen Ersatz der abdominalen Aorta mittels Rohr- oder Bifurkationsprothese oder durch Implantation einer Stentprothese (EVAR, „endovascular aortic repair“) (Grafik 4 gif ppt) über die Leistenarterien erfolgen. In einem systematischen Review aller randomisierten Studien betrug die 30-Tages-Letalität nach EVAR 1,5 % und nach einem offenen Aortenersatz 4,6 % (OR: 0,33; 95-%-KI: 0,17–0,64). Auch nach 2 bis 3 Jahren konnte die AAA-assoziierte Mortalität durch EVAR signifikant reduziert werden (OR: 0,53; 95-%-KI: 0,31–0,92), nicht jedoch die Gesamtmortalität (OR: 0,95; 95-%-KI: 0,76–1,19) (10, 15). Letztere Beobachtung ist einerseits auf die geringe Zahl randomsierter Studien und der darin eingeschlossenen Patientenzahlen zurückzuführen, andererseits eventuell durch den Einfluss von begleitenden kardiovaskulären Komorbiditäten erklärbar (15). Zuverlässige Follow-up-Daten über längerfristige Zeiträume nach EVAR liegen noch nicht vor.

Niedrige Komplikationsraten nach offener und endovaskulärer AAA-Therapie werden in Kliniken mit gefäßchirurgischer Expertise und hoher Fallzahl erzielt. So wurde in einem aktuellen Review anhand von > 450 000 Patienten eine signifikante Reduktion der Krankenhaussterblichkeit für Kliniken mit einer Mindestfallzahl von 43 elektiven und 15 Notfalloperationen ermittelt (16).

Aufgrund des in der Literatur sehr gut belegten besseren Ergebnisses in Kliniken mit guter Struktur- und Prozessqualität hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (GBA) beschlossen, ab Juli 2009 die gefäßrekonstruktive Therapie des AAA in Deutschland nur noch in Kliniken zuzulassen, in denen mindestens zwei Fachärzte für Gefäßchirurgie tätig sind und eine gefäßchirurgische Rund-um-die-Uhr-Versorgung gewährleistet ist. Außerdem soll Expertise vorliegen in der konventionellen und der endovaskulären AAA-Chirurgie. Eine Mindestmenge wird nicht gefordert, um Fehlanreize, wie zum Beispiel Operationen kleiner AAA, zu vermeiden. Diese strukturelle Vorgabe des GBA wird schrittweise zu einer Zentralisierung der AAA-Therapie führen (17).

Ultraschalldiagnostik
Mehr als 80 % aller AAA sind klinisch asymptomatisch und werden zufällig oder im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt (Abbildung jpg ppt) (e5). Hierbei wird über einen Oberbauchquerschnitt und einen paramedianen -längsschnitt die Aorta dargestellt. Im Einzelnen kann die Längs- und Querausdehnung der Aorta beziehungsweise des Aneurysmas, die Querausdehnung des durchströmten Restlumens und die Dicke und Verteilung des Thrombussaums inklusive des Abgangs des Truncus coeliacus, der Arteria mesenterica superior und der Nierenarterien dokumentiert werden. Zusätzlich können die Arteriae iliacae communes und die Arteriae iliacae externae abgebildet werden (18). Der Ultraschall ist eine valide diagnostische Maßnahme mit einer Sensitivität und Spezifität von jeweils 98 % (19).

Randomisierte Studien zum Ultraschall-Screening
In der Literatur liegen insgesamt 4 randomisierte populationsbasierte Studien zur Evaluation eines Ultraschall-Screenings abdominaler Aortenaneurysmen bei insgesamt > 135 000 Probanden vor (20). Es wurden mit einer Ausnahme (Chichester) nur Männer im Alter zwischen 65 und 83 Jahren untersucht. In drei Studien (MASS, Chichester, West-Australien) wurden Patienten aus Pflegeheimen ausgeschlossen, in zwei Studien (MASS, Chichester) außerdem Patienten, die seitens ihres Hausarztes als inoperabel eingeschätzt worden waren. Die Studienteilnehmer wurden entweder zu einem Ultraschall-Screening eingeladen oder blieben in der üblichen Betreuung bei ihrem Hausarzt. Die Teilnahmequote in den Screeninggruppen lag zwischen 63 und 80 %. Die Auswertung der einzelnen Endpunkte erfolgte nach dem „intention-to-treat“-Prinzip, das heißt auf der Basis aller eingeladenen Teilnehmer (Tabelle 2 gif ppt).

Im MASS-Trial, in Chichester und in Viborg (Dänemark) wurden Patienten mit einem 5 bis 6 cm durchmessenden AAA an einen Gefäßchirurgen überwiesen, Probanden mit kleineren Aneurysmen wurden regelmäßig nachuntersucht. In allen Studien wurden im Verlauf alle Patienten mit einer Progression des AAA auf einen Durchmesser von > 5 bis 6 cm ebenfalls einem Gefäßchirurgen vorgestellt, in MASS und Chichester darüber hinaus auch Probanden mit einer Progression eines kleineren Aneurysmas zu einem Durchmesser von > 1 cm/Jahr. In allen Studien wurden Probanden mit einem infrarenalen Aortendurchmesser von < 3 cm nicht weiter untersucht.

Die Metaanalyse aller 4 randomisierten Studien zeigt eine hochsignifikante Reduktion der AAA-assoziierten Mortalität bei 64- bis 83-jährigen Männern im mittelfristigen (3–5 Jahre) und langfristigen Verlauf (7–15 Jahre) um 44 % beziehungsweise 53 % (Grafik 5 gif ppt, Tabelle 3 gif ppt). Eine signifikante Verringerung aller Todesfälle konnte im Verlauf nach 7 bis 15 Jahren dargestellt werden, nicht jedoch innerhalb der ersten 5 Jahre. Das Ultraschall-Screening führte zu einer signifikanten Zunahme elektiver AAA-Operationen (OR: 3,27 nach 5 Jahren und 2,83 nach 7–15 Jahren) und zu einer circa 50-prozentigen signifikanten Reduktion der Notfalleingriffe bei rupturiertem AAA (Tabelle 3).

Frauen wurden nur in der Chichester-Studie zum Screening eingeladen. Die Prävalenz eines AAA > 3 cm betrug 1,3 % (bei Männern 7,6 %). Nach einem Follow-up von 5 Jahren fand sich kein Unterschied zwischen mit Ultraschall untersuchten Frauen und der weiblichen Kontrollgruppe bezüglich der AAA-assoziierten Mortalität (OR: 1,0; 95-%-KI: 0,14–7,07) und der Gesamtmortalität (OR: 1,05; 95-%-KI: 0,92–1,19). Die Inzidenz einer AAA-Ruptur war nach 10 Jahren ebenfalls in beiden Gruppen identisch.

Kosten und Effizienz
Bei der Abschätzung der Kosteneffizienz eines populationsbasierten AAA-Screenings müssen neben den apparativen Untersuchungskosten auch sämtliche Folgekosten berücksichtigt werden. Hierzu gehören unter anderem notwendige Nachuntersuchungen, Vorhaltung von Personal und Ultraschallgeräten, Operationskosten für zusätzliche elektive Eingriffe sowie Kosten für gegebenenfalls auftretende operative Komplikationen. Im Viborg-Trial (Männer, 65–74 Jahre) betrugen die Kosten für eine Ultraschalluntersuchung 11,23 €. Unter Berücksichtigung aller Folgekosten belief sich die Summe für einen verhinderten AAA-bedingten Tod auf 16 050 €. Die Kosten für ein gewonnenes Lebensjahr lagen nach 5 Jahren bei 9 057 €, nach 10 Jahren bei 2 708 € und nach 15 Jahren bei 1 825 € (21). Für die britische MASS-Studie wurde über 4 Jahre eine Summe von 28 400 Pfund für ein gewonnenes Lebensjahr ermittelt, mit einem geschätzten Rückgang auf 8 000 Pfund nach 10 Jahren (22).

Tabelle 4 (gif ppt) verdeutlicht, dass im Vergleich zum Darmkrebs- und zum Brustkrebsscreening beim AAA deutlich weniger Probanden untersucht werden müssen, um einen krankheitsspezifischen Todesfall zu verhindern.

Ein Ultraschall-Screening des AAA erfüllt somit alle Voraussetzungen für ein sinnvolles Screeningprogramm. Das AAA ist eine häufige Erkrankung bei Männern ab dem 65. Lebensjahr. Es entwickelt sich in aller Regel langsam von einem kleinen Aneurysma zu einem rupturgefährdeten AAA und kann mittels Ultraschall kosteneffizient, sowie mit hoher Reliabilität, Sensitivität und Spezifität nicht invasiv und schnell diagnostiziert werden. Die Indikationen zum offenen oder endovaskulären Ersatz der abdominalen Aorta sind klar definiert, notwendige Operationen können in gefäßchirurgischen Zentren mit ausgewiesener Expertise und breiter Erfahrung mit einer niedrigen Komplikationsrate vorgenommen werden. Nach erfolgter Therapie haben die Patienten eine nahezu normale Lebenserwartung.

Aus diesen Gründen wurde in den USA im Januar 2007 der Screen for Abdominal Aortic Aneurysms Very Efficiently (SAAAVE) Act verabschiedet. In diesem Projekt werden neue männliche Medicare-Patienten zu einer einmaligen Ultraschalluntersuchung eingeladen (sogenanntes „welcome to Medicare-Packet“). In einem weitergehenden Projekt des US-Department of Veterans Affairs (VA) sollen schrittweise alle 65- bis 75-jährigen Veteranen, die aktuell rauchen oder früher geraucht haben, sowie alle Männer und Frauen mit positiver Familienanamnese gescreent werden. Erste Ergebnisse zeigen eine AAA-Prävalenz von 5,1 % (23). Das Britische Ge­sund­heits­mi­nis­terium hat im Januar 2008 ebenfalls ein nationales AAA-Screeningprogramm angekündigt. Bis zum Jahr 2012/2013 sollen 60 Screeningeinheiten für ein landesweites AAA-Screening bei rund 270 000 Männern im Alter von 65 Jahren aufgebaut werden.

Empfehlungen
In Hinblick auf die Einführung eines nationalen ultraschallgestützten AAA-Screeningprogramms in Deutschland wird in Anlehnung an die U.S.-Preventive Services Task Force (29) von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) deshalb folgendes Vorgehen empfohlen:

- einmalige Ultraschalluntersuchung der abdominalen Aorta bei Männern ab dem 65. Lebensjahr, insbesonders bei ehemaligem oder aktuellem Nikotinabusus
- einmalige Ultraschalluntersuchung der abdominalen Aorta bei Männern und Frauen aller Altersstufen mit positiver Familienanamnese
- einmalige Ultraschalluntersuchung der abdominalen Aorta bei Frauen ab dem 65. Lebensjahr mit vorbestehendem oder aktuellen Nikotinabusus, kardiovaskulärer Vorgeschichte und/oder positiver Familienanamnese
- ein einmaliger Ultraschallscan ist ausreichend bei Nachweis einer abdominalen Aorta mit einem Durchmesser von < 3 cm
- bei einem Durchmesser von 3 bis 4 cm sollte eine Ultraschallkontrolluntersuchung nach 12 Monaten erfolgen
- bei einem Durchmesser von 4 bis 4,5 cm sollte eine Ultraschallkontrolluntersuchung nach 6 Monaten erfolgen
- ab einem Durchmesser von 4,5 cm sollte eine gefäßchirurgische Expertise hinzugezogen werden sowie eine CT-Angiografie zur Befundobjektivierung erfolgen
- ab einem Durchmesser von 5 bis 5,5cm sollte die Indikation zur operativen Therapie erwogen werden, bei Frauen liegt dieser Grenzwert bei einem Durchmesser von 4,5 bis 5cm.

Fazit
Das ultraschallgestützte Screening von abdominalen Aortenaneurysmen (AAA) ist eine technisch einfache, kosteneffiziente Methode, um bei älteren Patienten die AAA-assoziierte Letalität hochsignifikant zu senken. Aufgrund der altersabhängigen hohen AAA-Prävalenz sollten Männer und Frauen mit positiver Familienanamnese beziehungsweise sonstigen arteriosklerotisch bedingten Erkrankungen, sowie alle Männer ab dem 65. Lebensjahr systematisch untersucht werden. Im Vergleich zu anderen Screeningprogrammen (Mammakarzinom, Dickdarmkarzinom) müssen deutlich weniger Probanden untersucht werden, um einen krankheitsassoziierten Tod zu verhindern. Diagnostizierte Aortenaneurysmen können in Zentren, die über eine gute Struktur- und Prozessqualität sowie eine hohe Fallzahl verfügen, mit einer geringen perioperativen Komplikationsrate offen oder endovaskulär operiert werden. Ein nationales Ultraschall-Screening-Programm für AAA in Deutschland sollte rasch auf den Weg gebracht werden, da die AAA-assoziierte Mortalität drastisch gesenkt werden kann.

Danksagung
Die Autoren danken Dr. Hans-Joachim Florek, Dresden, Prof. Dr. Thomas Hupp, Stuttgart, und Dr. Stefan Nöldeke,Garmisch-Parttenkirchen, für wichtige Anregungen zu diesem Manuskript.

Interessenkonflikt
Dr. Flessenkämper nahm teil an einem AAA-Screening-Projekt, das mit finanzieller Unterstützung der Firma Medtronic durchgeführt wurde.
Die anderen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten eingereicht: 27. 4. 2009, revidierte Fassung angenommen: 15. 6. 2009


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Hans-Henning Eckstein
Klinik für Gefäßchirurgie
Klinikum Rechts der Isar
der Technischen Universität München
Ismaningerstr. 21
81675 München
E-Mail: HHEckstein@web.de


SUMMARY
Ultrasonographic Screening for the Detection of Abdominal Aortic Aneurysms
Background: The prevalence of abdominal aortic aneurysms (AAA) with a maximal diameter of 3 cm or more is age-dependent; among persons over age 65, it lies between 4% and 8% in men and between 0.5% and 1.5% in women. About 10% of all AAAs have a maximum diameter of 5 cm or more. The prognosis of ruptured AAA (rAAA) is dismal, with an overall mortality of at least 80%. Ultrasonography of the abdominal aorta is a safe and technically simple method of detecting AAAs.
Methods: Evaluation of population-based, randomized studies of ultrasonographic screening for the detection of AAA, based on a selective review of the literature.
Results: A meta-analysis of four randomized controlled studies showed that ultrasonographic screening was associated with a significant lowering of AAA-related mortality in men aged 65 to 80 after it had been performed for 3–5 years (risk reduction 44%, odds ratio [OR] 0.56, 95% confidence interval [CI] 0.44–0.72) and after it had been performed for 7–15 years (risk reduction 53%, OR 0.47, 95% CI 0.25–0.90). AAA screening was also associated with a significant lowering of the overall mortality after 7–15 years, but not in the first 5 years. Ultrasonographic screening led to a significant increase in the number of elective AAA operations performed and to a 50% reduction of the number of emergency operations for rAAA.
Conclusions: Ultrasonographic screening for AAA is a technically simple diagnostic test that is associated with a major reduction of AAA-related mortality. In view of the higher prevalence of AAA among the elderly, it is recommended that all men aged 65 or older and all men and women with a family history of AAA should be systematically screened. A national ultrasound screening program should be urgently implemented in Germany in order to bring about a major reduction in AAA-associated mortality.
Key words: abdominal aortic aneurysm, ultrasonographic diagnosis, aneurysm, vascular diagnosis, aortic surgery

Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2009; 106(41): 657–63
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0657
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Klinik für Gefäßchirurgie, Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München: Prof. Dr. med. Eckstein
Klinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg: Prof. Dr. med. Böckler
Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, DRK-Klinikum Berlin-Mitte: Dr. med. Flessenkämper
Klinik für Gefäß- und Endovaskuläre Chirurgie, Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M: Prof. Dr. med. Schmitz-Rixen
Abteilung für Allgemein- Gefäß- und Visceralchirurgie, Chirurgische Klinik, Asklepios Klinik Harburg: Prof. Dr. med. Debus
Abteilung für Gefäßchirurgie, Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg: Prof. Dr. med. Lang
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