ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2009Schweinegrippe: Deutschland zahlt Entwicklungsländern Impfung

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Schweinegrippe: Deutschland zahlt Entwicklungsländern Impfung

Schmitt-Sausen, Nora

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Die Impfdosen sollen von der WHO verteilt werden. Foto: dpa
Die Impfdosen sollen von der WHO verteilt werden. Foto: dpa
Die Bundesregierung stellt 20 Millionen Euro für die Bekämpfung der Schweinegrippe in Entwicklungsländern zur Verfügung. Deutschland wolle mit dem Geld die Bemühungen der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) zur Impfstoffversorgung in Afrika unterstützen, teilte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) mit. Aus ihrem Ministerium stammen die Mittel. „Die dortigen schwachen Gesundheitssysteme sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zusätzlich strapaziert und können Impfungen noch nicht einmal für das Gesundheitspersonal gewährleisten, geschweige denn für die bedürftigsten Bevölkerungsschichten.“

Deutschland folgt damit einer Initiative der Vereinigten Staaten. Die USA hatten angekündigt, einen Teil ihres Vorrats an Impfdosen an Länder abzugeben, die ansonsten keinen Zugang dazu hätten. Der Impfstoff soll über die WHO verteilt werden. Neben den USA haben mittlerweile acht weitere Staaten erklärt, die WHO bei der Pandemiebekämpfung unterstützen zu wollen.

Deutschland hatte bereits im Mai dieses Jahres 7,5 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen bereitgestellt, um die Influenza H1N1 in Entwicklungsländern einzudämmen. nos
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