ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2009Einkommen: Ungerechte Verteilung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Vielen Dank, dass Sie das heiße Eisen der Honorargerechtigkeit wenigstens angerissen haben. Inzwischen ist mehr Geld im System, weiterhin ist der innerärztliche Frieden nicht hergestellt, weil die Verteilung eklatant ungerecht bleibt. Gewollt. Nicht, dass das Honorarplus Verwerfungen ausgleicht, es verschärft diese nur noch. Wenn Sie dann erwähnen, dass der Ort der erbrachten ärztlichen Leistung mitentscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg (neben einer vorausgesetzten straffen Praxisführung), so trifft das den Kern der Sache leider hart.

Ich schlage vor, mal die Fachgruppe(n) ohne jegliche verfügbare extrabudgetäre Leistungen miteinander zu vergleichen (Neurologen etwa, zu denen ich gehöre), denn dann kann man recht exakt sagen, was wer pro „Fall“ maximal verdienen kann. In Hessen sind das keine 30 Euro, in anderen Bundesländern Faktor 1,5-mal so viel und mehr. Wenn ich 750 Menschen in Hessen behandle, sind das aufgerundet 22 500 Euro, anderenorts bei 45 Euro 33 750 Euro. Davon ausgehend, dass die Kosten etwa gleich sind, können Sie sehen, wie es in diesem System noch immer schiefläuft . . .
Peter Laß-Tegethoff, Frankfurter Straße 71, 35625 Hüttenberg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige