ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2009Krankenkassen: Barmer und GEK fusionieren

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Krankenkassen: Barmer und GEK fusionieren

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Foto: dpa
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Der Weg für die Fusion der Barmer und der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zum größten gesetzlichen Krankenversicherer in Deutschland ist frei. Der Verwaltungsrat der Barmer stimmte in Kiel einstimmig für die Vereinigung, wie die Krankenkasse mitteilte. Die GEK hatte bereits grünes Licht gegeben.
Damit kann die neue Krankenkasse zum 1. Januar 2010 ihre Arbeit aufnehmen. Mit 8,6 Millionen Versicherten, 19 500 Mitarbeitern und 1 200 Geschäftsstellen wird es die größte gesetzliche Kasse bundesweit. Der Vorsitzende des Barmer-Verwaltungsrates, Holger Langkutsch, sagte, der Zusammenschluss werde den Versicherten auch vor dem Hintergrund eines immer schärferen Wettbewerbs im Gesundheitswesen „Gewähr und Garantie für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung geben“. Ein Stellenabbau oder die Schließung einzelner Standorte seien nicht vorgesehen.

Der Zusammenschluss ist ein weiterer Schritt einer Fusionswelle unter den gesetzlichen Krankenkassen. Von Ende 2008 bis heute schrumpfte die Zahl der Versicherer von 217 auf gut 180. Mitte der 90er-Jahre waren es noch 960. ddp
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