ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1997Angst vor Krebsregister unbegründet

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Angst vor Krebsregister unbegründet

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LNSLNS BONN. Die Deutsche Krebshilfe hat an Krebspatienten appelliert, ihre Krankheitsdaten zu Forschungszwecken zur Verfügung zu stellen. Die Sorge vor einem Mißbrauch der Daten sei völlig unbegründet. Das neue Bundeskrebsregistergesetz sehe lediglich eine Erfassung der Krankheitsdaten vor. Personengebundene Informationen würden dagegen so verschlüsselt, daß diese von Unbefugten nicht zu lesen seien. Das Gesetz, das von den Bundesländern bis 1999 umgesetzt werden muß, setzt eine Zustimmung des Patienten zur Erfassung in diesem Register voraus.
Um ein solches Krebsregister nutzen zu können, sei eine Teilnahmeqoute von über 90 Prozent notwendig, so die Organisation. Datenbanken dieser Art existieren im Bundesgebiet derzeit nur im Saarland. afp
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