ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1997Berufsverband : Frauenärzte müssen sich neu orientieren

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Berufsverband : Frauenärzte müssen sich neu orientieren

JS

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LNSLNS SCHWARZENFELD. Die demographische Entwicklung fordert eine Neuorientierung im Fachgebiet Gynäkologie, erklärte der Präsident des Berufsverbandes, Dr. Armin Malter, bei einer Tagung in der Oberpfalz. Seit Jahren steigt die Zahl der berufstätigen Gynäkologen kontinuierlich an: Ende 1995 waren in Deutschland 9 329 Frauenärzte niedergelassen, 3 769 waren im Krankenhaus beschäftigt. Demgegenüber gingen die Geburtenzahlen laufend zurück. Kamen 1970 in Deutschland noch mehr als eine Million Kinder zur Welt, so waren es 1994 nur noch knapp 770 000.
Die Inhalte des Fachgebietes müßten sich daher, so Malter, in Richtung menopausale und geriatrische Versorgung verlagern. Anders seien die traditionell hohen Fallzahlen der Frauenärzte bei sinkender Geburtenzahl nicht zu halten. Laut Malter werden sich die Gynäkologen in Zukunft verstärkt auch mit den rechtlichen Rahmenbedingungen ihres Fachgebietes auseinandersetzen müssen. JS
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