ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2009Zwangstherapie: Nur eine Variante und nicht innovativ
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Der Aufbau neutraler oder gar witziger Assoziationen anstatt einer Aktivierung katastrophierender kognitiver Netzwerke als ergänzender Baustein in der Zwangstherapie, das klingt interessant. Das Hamburger Projekt sieht Assoziationsspaltung als Alternative zu üblichen Anleitungen der kognitiven Verhaltenstherapie.

Aus der Perspektive von ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie) ist der als innovativ dargestellte Ansatz eine Variante der Defusion (Verfahren zur Entwörtlichung beziehungsweise zum Aufbau von Distanz zur Sprache), die in ACT-Therapien von Zwängen schon seit geraumer Zeit zur Anwendung kommt.
Dipl.-Psych. Stephan Hoyndorf, Psychologischer Psychotherapeut, Praxis für Verhaltenstherapie, Christophstraße 8, 70178 Stuttgart, hoyndorf@szvt.de
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige