ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2009Zwangstherapie: Nur eine Variante und nicht innovativ
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LNSLNS Der Aufbau neutraler oder gar witziger Assoziationen anstatt einer Aktivierung katastrophierender kognitiver Netzwerke als ergänzender Baustein in der Zwangstherapie, das klingt interessant. Das Hamburger Projekt sieht Assoziationsspaltung als Alternative zu üblichen Anleitungen der kognitiven Verhaltenstherapie.

Aus der Perspektive von ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie) ist der als innovativ dargestellte Ansatz eine Variante der Defusion (Verfahren zur Entwörtlichung beziehungsweise zum Aufbau von Distanz zur Sprache), die in ACT-Therapien von Zwängen schon seit geraumer Zeit zur Anwendung kommt.
Dipl.-Psych. Stephan Hoyndorf, Psychologischer Psychotherapeut, Praxis für Verhaltenstherapie, Christophstraße 8, 70178 Stuttgart, hoyndorf@szvt.de
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