ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2009Psychische Störungen: Hilfe am Arbeitsplatz

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Psychische Störungen: Hilfe am Arbeitsplatz

Korzilius, Heike

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LNSLNS Psychische Erkrankungen treten in der modernen Arbeitswelt immer häufiger auf. In Deutschland sind sie die häufigste Ursache für Frühberentungen. Das Symposium „Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt“ widmete sich den Fragen, wie psychischen Erkrankungen vorgebeugt werden kann, wie Betroffene wieder in den Beruf eingegliedert werden können und wie eine Diskriminierung zu verhindern ist. Veranstalter des Symposiums, das am 6. Oktober in Berlin stattfand, waren die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit.

„Arbeit ist eine zentrale Kategorie der menschlichen Gesundheit. Sie hat salutogene und pathogene Aspekte“, stellte Prof. Dr. med. Andreas Weber vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen fest. Unter anderem trügen Arbeitsverdichtung und Arbeitsplatzunsicherheit, aber auch mangelnde Anerkennung sowie Über- und Unterforderung dazu bei, dass Arbeitnehmer psychische Störungen entwickelten (siehe auch „Durch die Arbeit psychisch krank“ in diesem Heft). „Dabei ist die Teilhabe am Berufsleben ein wichtiger Faktor zum Erhalt und zur Wiedergewinnung der psychischen Gesundheit“, erklärte Dr. med. Udo Wolter, im BÄK-Vorstand zuständig für die Arbeitsmedizin. HK
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