ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2009Kataraktchirurgie mit Implantation einer Kunstlinse

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Kataraktchirurgie mit Implantation einer Kunstlinse

Cataract Surgery With Implantation of an Artificial Lens

Dtsch Arztebl Int 2009; 106(43): 695-702; DOI: 10.3238/arztebl.2009.0695

Kohnen, Thomas; Baumeister, Martin; Kook, Daniel; Klaproth, Oliver K.; Ohrloff, Christian

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Hintergrund: Die Kataraktoperation ist der weltweit am häufigsten durchgeführte operative Eingriff und wird typischerweise mit der Implantation einer künstlichen Intraokularlinse zur Korrektur der Aphakie (Linsenlosigkeit) abgeschlossen.
Methoden: Selektive Literaturrecherche unter Einbeziehung aktueller Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen.
Ergebnisse: Das Hauptsymptom der Katarakt ist eine meist langsam fortschreitende Sehverschlechterung. Diese kann ein- oder beidseitig auftreten. Eine grundsätzliche Unterscheidung ist zwischen einer angeborenen (kongenitalen) und einer erworbenen Katarakt zu treffen. Das Risiko, an einer Katarakt zu erkranken, steigt mit dem Alter aufgrund biochemischer Alterungsprozesse. Ab dem 6. Lebensjahrzehnt tritt die altersbedingte Katarakt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf.
Schlussfolgerungen: Da es bisher keine medikamentöse Therapie gibt, ist die Standardbehandlung der Katarakt heute die Entfernung der getrübten Augenlinse. In den Industrieländern therapiert man hauptsächlich mittels Ultraschall (Phakoemulsifikation) sowie der anschließenden Implantation einer Intraokularlinse.
Schlüsselwörter: Katarakt, Ophthalmochirurgie, Kunstlinse, minimalinvasive Therapie, Sehfähigkeit
Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2009; 106(43): 695–702 DOI: 10.3238/arztebl.2009.0695
LNSLNS Die Trübung der natürlichen Augenlinse oder Katarakt („grauer Star“) ist die weltweit am häufigsten auftretende Ursache für Erblindung (1). Allein in der Bundesrepublik beträgt die jährliche Anzahl der Katarakteingriffe nach Industrieangaben über 600 000, weltweit schätzt man etwa 6 bis 10 Millionen Betroffene. Die jährliche Anzahl an Kataraktoperationen pro 1 Million Einwohner, die sogenannte „Cataract Surgical Rate“ (CSR) ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. Während sich die CSR nach Angaben der WHO in den USA und Europa mit 4 000 bis 5 000 auf einem sehr hohen Niveau befindet, beträgt sie bedingt durch Unterschiede in der medizinischen Versorgung in Schwellenländern wie Indien etwa 3 000 und in Ländern der Dritten Welt sogar nur bis zu 200 (1).

Am häufigsten ist die altersbedingte (senile) Katarakt, welche etwa ab dem 6. Lebensjahrzehnt auftritt (e1, e2). Da keine medikamentöse Therapie existiert, besteht die Standardbehandlung der Katarakt in der Entfernung der getrübten Linse und Implantation einer künstlichen Intraokularlinse (IOL) (e2). Besonderes Augenmerk liegt dabei auf minimalinvasiven Operationstechniken, um unerwünschte Komplikationen wie operativ induzierte Hornhautverkrümmungen oder intraokulare mikrobielle, in der Regel bakterielle Infektionen („Endophthalmitis“) (2) zu verhindern (e3, e4). Moderne IOL-Optiken erzielen eine hohe postoperative optische Qualität und somit eine hohe Patientenzufriedenheit (35, e5, e6). Dieser Artikel soll einen Überblick über die Symptomatik, bewährte sowie innovative Behandlungsmethoden der Katarakt und die notwendige Nachsorge geben. Im Anschluss wird der Nutzen der IOL-Implantation anhand der erzielten optischen Ergebnisse, der möglichen Komplikationen sowie deren Häufigkeit diskutiert.

Die Katarakt
Arten der Katarakt
Aufgrund der Vielfalt der Ursachen und Erscheinungsformen kann die Katarakt auf mehrfache Weise klassifiziert werden (Kasten gif ppt). Eine grundsätzliche Unterscheidung ist zwischen einer angeborenen (kongenitalen) und erworbenen (zum Beispiel der senilen, der traumatischen oder durch ein Glaukom hervorgerufenen) (e2) Katarakt zu treffen.

Unter einer kongenitalen Katarakt versteht man Trübungen der Linse, die bereits bei Geburt vorhanden sind oder während des ersten Lebensjahres auftreten (e7). Mögliche Ursachen sind intrauterine Infektionen, Stoffwechselkrankheiten und zahlreiche Syndrome. Die häufigsten für eine kongenitale Katarakt verantwortlichen intrauterinen Infektionserkrankungen sind Röteln, Masern, Herpes simplex, Varizellen, Epstein-Barr-Virus, Influenza, Syphilis und Toxoplasmose. Häufige genetische Ursachen sind beispielsweise die familiäre kongenitale Katarakt, Galactosämie, Trisomie 21, Trisomie 13 oder das Lowe-Syndrom (e8). Die Erscheinungsformen der Linsentrübung sind vielgestaltig, je nachdem, welcher Teil der Linse betroffen ist.

Die häufigste Form allerdings ist die altersbedingte Katarakt, die hauptsächlich in drei Manifestationen auftritt: Als Rinden-, Kern- oder hintere subkapsuläre Trübung (e2). Nicht alle Linsentrübungen beeinträchtigen das Sehvermögen gleichermaßen, zum Beispiel verursacht die zentrale Kerntrübung eine Reduktion im Sehvermögen, die hintere subkapsuläre Trübung eine starke Blendempfindung (e9).


Symptome der Katarakt
Das Hauptsymptom der Katarakt ist eine meist langsam fortschreitende Sehverschlechterung. Auswirkungen der Katarakt beschränken sich nicht nur auf die Hochkontrast-Sehschärfe (Visus), sondern umfassen auch andere Sehqualitäten wie zum Beispiel die Blendempfindlichkeit (e9, e12).

Die Trübung des Linsenkerns kann sich auch in einer Zunahme der Linsenbrechkraft äußern, die zu einer Refraktionsänderung des Auges in Richtung Kurzsichtigkeit (Myopiesierung) führt (e16). Klinisch erkennt der Augenarzt die Katarakt bei der Untersuchung der vorderen Augenabschnitte mittels Spaltlampenbiomikroskopie bei erweiterter Pupille (Abbildung 1 jpg ppt). So kann die Ausdehnung und Lokalisation von Trübungen innerhalb der Linse und im Verhältnis zur optischen Achse des Auges bestimmt werden.

Operation der Katarakt
Vorbereitende Untersuchungen
Vor der Operation ist eine Sehschärfenprüfung, die Untersuchung der vorderen Augenabschnitte und zum Ausschluss weiterer Erkrankungen die Spiegelung des Augenhintergrundes erforderlich (e2). Zur Berechnung der Stärke der IOL misst man Brechkraft der Hornhaut, Tiefe der Augenvorderkammer und Länge des Auges (6, e13, e12).

Anästhesie
Laut einer Umfrage unter deutschen Kataraktchirurgen (7) erfolgt die Anästhesie bei Kataraktoperationen in 70 % bevorzugt peri- oder retrobulbär mit Injektionsnadel und in 22 % unter topischer Anästhesie mit Tropfen- oder Gelapplikation. Dies belegen Ergebnisse verschiedener Cochrane Reviews (e14e16). Nur 8 % der Eingriffe werden in Vollnarkose durchgeführt (7). Im Gegensatz zu diesen Daten wird die Kataraktoperation laut American Society of Cataract and Refractive Surgery (ASCRS) (63 %) und European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) (56 %) größtenteils in topischer Anästhesie vorgenommen (8). Gründe hierfür sind eine schnelle visuelle Rehabilitation und eine bessere intraoperative Fähigkeit zur Mitarbeit des Patienten bei minimalinvasiven Implantationsverfahren (9, e17). Andererseits stellt die topische Anästhesie höhere Anforderungen an den Operateur und setzt eine gewisse Compliance des Patienten voraus. Dies sind mögliche Gründe für die im intereuropäischen Vergleich in Deutschland noch relativ stark verbreitete Anwendung der Peri-/Injektionsanästhesie.

Je nach gewähltem Anästhesieverfahren muss eine etwaige Dauerantikoagulation wenn möglich perioperativ umgestellt werden. Während bei der topischen Anästhesie eine Antikoagulation in der Regel problemlos fortgesetzt werden kann, sollte bei der Wahl einer peri- und insbesondere einer retrobulbären Injektion aufgrund der Blutungsgefahr perioperativ eine Umstellung der Antikoagulation erfolgen. Dies gilt vor allem für die Medikation mit Cumarinen, ASS oder Clopidogrel (2).

Operationstechnik
Kataraktoperationen werden heutzutage größtenteils ambulant durchgeführt; in den USA zu 99 %, in der EU zu 84 % (8, e18). Schwierige Fälle (zum Beispiel bei vorliegenden Begleiterkrankungen wie Entzündungen, Glaukom oder Netzhautkomplikationen) behandelt man bevorzugt stationär.

Zur Verringerung der Keimzahl am äußeren Auge und Verhütung einer intraokularen Infektion werden meist für einige Tage vor der Operation antibiotisch wirksame Augentropfen gegeben. Allerdings wurde bisher nicht nachgewiesen, dass eine präoperative antibiotische Prophylaxe die Inzidenz von postoperativen Infektionen vermindert, obwohl einige Studien eine signifikante Reduktion der konjunktivalen Keimzahl ergaben. Unter Umständen könnten damit auch antibiotika-resistente Bakterienstämme selektiert werden, was jedoch ebenfalls nicht erwiesen ist (2, e19).

Zur Operation wird die Pupille medikamentös erweitert.

In der Kataraktchirurgie werden heute aus Gründen der postoperativen Wundstabilität und der intraoperativen Sicherheit zumeist selbstdichtende, nahtlose Tunnelschnitte angewandt, entweder als sklerale oder als korneale Inzisionen (8). Der klassische Zugang zur Kataraktextraktion befindet sich superior, jedoch wird vermehrt eine laterale Lage des Schnittes (USA: 65 %, EU: 32 %) (8) angewandt. Bei Vorliegen eines kornealen Astigmatismus kann außerdem durch Schnittführung und Wahl der Schnittlokalisation auf dem steilen Meridian eine Verringerung der Hornhautverkrümmung erfolgen (e20).

Neueste Zugangstechniken zielen darauf ab, die Inzisionen kleiner als 2 mm zu gestalten (Abbildung 2 jpg ppt). (11, e21, e22). Diese Verfahren bedürfen allerdings sehr filigraner Operationsinstrumente und spezieller faltbarer Intraokularlinsen (IOL), um ein Ausreißen der Wundränder während der Operation zu verhindern (11, e17, e22).

Die Standardmethode zur Kataraktextraktion stellt heute die Phakoemulsifikation dar (10, 12, 13). Dabei wird die kristalline Linse mittels einer mit hoher Frequenz vibrierenden Hohlnadel (Ultraschall) durch eine vorher angelegte zentrale Eröffnung des anterioren Kapselsackes (Kapsulorhexis) zerkleinert und abgesaugt (Abbildung 3 jpg ppt).

Bei der gesamten Operation wird das Auge heute typischerweise durch intraokulare Injektion dispersiver und kohäsiver viskoelastischer Substanzen geschützt, welche dem Operateur außerdem den nötigen Raum zum Operieren bieten (13).

Intraokularlinsen
Moderne Standard-IOL sind zumeist sphärische Linsen (Abbildung 4 jpg ppt), welche das sphärische Äquivalent der Aberrationen des aphaken Auges korrigieren (Gesamtbrechkraft der IOL circa 10–30 dpt). Die Gestaltung und Größe des Implantats richtet sich nach dem Implantationsort (Kapsel oder Sulcus ciliaris) oder der gewünschten Linsenfunktion (15). Typischerweise sind die IOL-Optiken 6 mm lang und die Gesamtlänge der IOL liegt zwischen 12 und 13 mm. Unterschieden werden rigide Polymethylmethacrylat und faltbare Silikon- oder hydrophobe beziehungsweise hydrophile Acrylat-IOL. Die Verwendung faltbarer IOL erfreut sich aufgrund der kleineren Inzisionen (< 3 mm) immer größerer Beliebtheit. Im Jahre 2007 lag der Anteil rigider Linsen in Deutschland unter 1%, die durchschnittliche Inzisionsgröße bei weniger als 2,8 mm (7, 8, e25). Um die Prävalenz der posterioren Kapseltrübung nach Kataraktoperation (sogenannter „Nachstar“) zu vermindern, werden heute IOL mit scharfem Hinterkantendesign hergestellt. So kann das Einwandern von Zellen auf die zentrale posteriore Kapsel und damit eine erneute Eintrübung in der optischen Achse verhindert werden (14, e24).

Intraokularlinsen zur Verbesserung der visuellen Qualität
Die moderne Katarakt-Chirurgie umfasst die Implantation von Intraokularlinsen zur Verbesserung der visuellen Qualität durch Korrekturen, die über den Ausgleich des Defokusfehlers (Sphäre) hinausgehen (16).

Asphärische Intraokularlinsen – asphärische IOL verfügen über eine optimierte Oberflächenkrümmung der Optikzonen, welche den Abbildungsfehler höherer Ordnung der sphärischen Aberration korrigieren können. Positive Auswirkungen dieser IOL wie ein besserer subjektiver Seheindruck oder eine verbesserte Kontrastempfindlichkeit konnten bisher besonders bei großen Pupillen nachgewiesen werden (17, e5, e26, e27).

Torische Intraokularlinsen – Korneale durch Hornhautverkrümmung hervorgerufene Astigmatismen über 1,0 dpt lassen sich durch torische IOL (0,5% aller Implantationen 2007, Tendenz steigend) (15) verbessern. Diese gleicht dabei die Verkrümmung der Hornhaut durch eine entsprechende Optikzone aus. Bei der Implantation muss auf eine exakte Ausrichtung und Rotationsstabilität der Linsen geachtet werden, um eine optimale Korrektur des Astigmatismus dauerhaft zu erreichen (17, e6, e28).

Multifokale Intraokularlinsen – multifokale IOL (1,2% aller Implantationen 2007, Tendenz steigend) (15) bieten dem Patienten zwei oder mehr Brennpunkte und ermöglichen so ein Sehen in der Nähe und in der Ferne ohne zusätzliche optische Korrektur. Aufgrund verschiedener optischer Prinzipien werden multifokale IOL in refraktive (lichtbrechende) Linsen, diffraktive (lichtbeugende) Linsen und Linsen mit Kombinationen aus diffraktiver und refraktiver Optik unterteilt (e29, e30) (Abbildung 5 jpg ppt).

Akkommodative Intraokularlinsen – akkommodative IOL dienen der Wiederherstellung der Akkommodation (Nah- und Ferneinstellung des Auges) nach der Kataraktoperation. Die derzeit vertriebenen und klinisch angewandten Modelle basieren auf dem Prinzip der anterior-posterioren Linsenverschiebung und konnten in Studien nur moderate Verbesserungen der Nahsehschärfe erzielen. Akkommodative IOL mit anderen Wirkungsmechanismen befinden sich noch in der Erprobungs- beziehungsweise Entwicklungsphase (18, 19, e31) (Abbildung 6 jpg ppt).

Blaufilter („gelbe“)-Intraokularlinsen – Blaufilter reduzieren die Transmission des kurzwelligen Lichtanteils. Dieser steht im Verdacht, durch photooxidative Schädigung an der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) Veränderungen im Sinne der altersbedingten Makuladegeneration zu induzieren (20). Außerdem wird das kurzwellige Licht durch den Effekt der chromatischen Aberration stärker gestreut als das langwellige Licht, was zu einer Beeinträchtigung des Kontrastsehens führen kann. Blaufilterlinsen erzeugen demnach keine Reduktion der Kontrastempfindlichkeit (4) (Abbildung 4). Insgesamt 72% der deutschen OP-Zentren implantierten im Jahre 2007 im Median 100, dagegen 8% mehr als 500 Blaufilter-IOL pro Jahr (15, e32).

Umfangreiche präoperative diagnostische Maßnahmen sowie die Evaluierung der Sehanforderungen und Sehgewohnheiten des Patienten sind notwendig, um die individuell am besten geeignete IOL zu bestimmen (e33).

Ergebnisse
Als Kriterium für den Erfolg einer Kataraktoperation werden neben dem komplikationslosen Verlauf des Eingriffes vor allem visuelle Langzeitergebnisse herangezogen. Bewertet wird in erster Linie die Hochkontrastsehschärfe (Visus) und das residuale Refraktionsdefizit in den mit den Linsen vorgesehenen Sehentfernungen (6, 21). Da die Hochkontrastsehschärfe zwar einfach und schnell zu ermitteln, aber allein nicht ausreichend ist, um die visuelle Wahrnehmung in ihrer gesamten Komplexität zu beurteilen (e33, e34), wurde der Begriff der „optischen Qualität“ eingeführt. Er beschreibt die Fähigkeit, den individuellen Sehanforderungen entsprechend, gut zu sehen (e35). Zur Bestimmung der optischen Qualität werden verschiedene objektive und subjektive Kenngrößen herangezogen (6, 22).

Zu den optischen Ergebnissen der Kataraktoperation liegen zahllose Veröffentlichungen vor, allerdings sind die verwendeten Kenngrößen aufgrund ihrer Vielfältigkeit und dem durch subjektive Messungen relativ großen Interpretationsspielraum nur schwer vergleichbar. In Tabelle 1 (gif ppt) werden daher ausgewählte Studien dargestellt, welche den aktuellen Stand der Ergebnisse zu verschiedenen IOL-Typen wiedergeben und sich dabei entweder auf aktuelle Originalarbeiten zu IOL oder systematische Literatur-Reviews und Metaanalysen berufen.

Zusammenfassend lässt sich darstellen, dass die aussagekräftigste und durch Näherungsverfahren am schnellsten zu ermittelnde aller Sehfunktionen, die Hochkontrastsehschärfe, nach Implantation aktueller IOL gute Werte erzielt. Powe und Mitarbeiter zeigten bereits im Jahre 1994 im Rahmen einer Literaturanalyse bei 95,5% der Augen ohne okuläre Begleiterkrankungen beziehungsweise bei 89,7% aller Augen einen unkorrigierten postoperativen Visus ≥0,5 (22). Patienten ohne Begleiterkrankungen, denen moderne faltbare IOL implantiert werden, können heute mittlere Visuswerte von durchaus 1,0 oder besser erreichen (e5, e27). Die speziellen Optikdesigns der asphärischen, torischen, multifokalen und akkommodativen IOL konnten das Ergebnis in entsprechenden Ausgangssituationen weiter optimieren.

Komplikationen der Kataraktoperation
Insgesamt sind Komplikationen nach Kataraktoperationen als sehr selten einzuschätzen (<1 %).

Intraoperative Komplikationen
Mit zunehmender Verwendung von Tropf- und Gelanästhesie werden Komplikationen der Injektionstechniken wie retrobulbäre Blutung, Bulbusperforation, allergische Reaktion auf das Anästhetikum und Kreislaufbeeinträchtigung bis hin zur Atemlähmung bei akzidenteller Injektion in den Sehnerven und damit den Subarachnoidalraum heute äußerst selten (0,066%) beobachtet (e16, e38, e39). Das Risiko einer intraokularen Blutung bei topischer Anästhesie ist auch bei Einnahme von Antikoagulanzien nicht deutlich erhöht (e40). Mögliche intraoperative chirurgische Komplikationen sind in Abhängigkeit vom gewählten Operationsverfahren (e41) Schädigungen des korneoskleralen Tunnelschnittes mit Bulbushypotonie, Prolaps uvealen Gewebes durch den Wundspalt (zum Beispiel bei Anwendung von alpha-1-Antagonisten), Hornhautschädigung durch Abhebung der Descemetschen Membran oder thermischer Hornhautschaden durch die Phakoemulsifikationstip, Einriss des Kapselsackes mit Subluxation der IOL und gegebenenfalls ein(e) Glaskörperinkarzeration/-verlust oder schwere Blutungen (chorioidale Effusion, expulsive Blutung) (e40).

Postoperative Komplikationen
Postoperative Schmerzen können auf eine Verletzung des Hornhautepithels, einen erhöhten Augeninnendruck oder eine intraokulare Infektion (Endophthalmitis) hinweisen. Eine der schwerwiegendsten postoperativen Komplikationen der Linsenchirurgie (Tabelle 2 gif ppt), die Endophthalmitis, ist heute unter der Berücksichtigung einer bestmöglichen Antisepsis eine seltene (0,05%) (e42) Komplikation, deren Häufigkeit aber bei Verwendung älterer Operationstechniken deutlich erhöht ist (0,36%) (e43). Jüngst konnte eine prospektive, randomisierte Multicenterstudie zeigen, dass eine zusätzliche intrakamerale Antibiotikaapplikation die Häufigkeit einer postoperativen Endophthalmitis nach Kataraktoperation signifikant reduziert (2). Eine schnellstmögliche medikamentöse und/oder chirurgische Behandlung ist in diesem Fall sehr wichtig. Weitere seltene Komplikationen sind eine Wunddehiszenz mit Bulbushypotonie, Epitheleinwachsung in den Wundspalt, allergische Bindehautreaktion auf das Tropfenschema oder Luxation der IOL. Komplikationen, die den hinteren Augenabschnitt betreffen, sind das Auftreten eines zystoiden Makulaödems (Abbildung 7 jpg ppt) meist 1 bis 3 Monate postoperativ mit in der Regel Regression nach 6 Monaten oder in 0,4 bis 5,4% das Entstehen von Netzhautlöchern. Damit ist möglicherweise eine sogenannte rhegmatogene, das heißt durch einen Netzhauteinriss bedingte, Netzhautablösung assoziiert (e41). Die häufigste Komplikation ist das Auftreten eines Nachstars (Abbildung 8 jpg ppt). Während die 5-Jahres-Inzidenz des Nachstares in älteren Publikationen noch mit bis zu 50% angegeben wurde (23, 24, e44), konnte man durch Verbesserung der OP-Technik und Auswahl moderner faltbarer Linsen mit scharfer Kante eine deutlich geringere Nachstarrate von unter 3% nach drei Jahren erzielen (e23). Der Nachstar kann in den meisten Fällen mit einem Neodymium-YAG-Laser problemlos im Rahmen einer sogenannten Laser-Kapsulotomie (Eröffnung der hinteren Linsenkapsel) beseitigt werden. Der Erhalt einer geschlossenen Hinterkapsel trägt allerdings zur Verhütung von postoperativen Komplikationen wie Netzhautablösung und Makulaödem bei, sodass die weitere Verminderung der Nachstarrate wünschenswert ist.

Postoperative Medikation und Nachsorge
Die postoperative medizinische Nachsorge beinhaltet in der Regel ein topisch appliziertes steroidales und/oder nichtsteroidales Antiphlogistikum in ausschleichender Dosierung über zwei bis vier Wochen und ein Antibiotikum (meist ein Gyrasehemmer) für etwa eine Woche.

Der Patient wird instruiert, in den ersten postoperativen Tagen Reiben oder Drücken am operierten Auge und Schlafen auf der Seite des operierten Auges zu vermeiden. Direkter Kontakt mit Seife, Shampoo, Schminke oder ähnlichem, Schwimmbadbesuche oder Saunagänge sollten nicht erfolgen. Ferner sollten körperlich besonders belastende Anstrengungen wie beispielsweise ungewöhnlich schweres Heben je nach angewandter OP-Technik für etwa eine Woche unterlassen werden. Eine erneute aktive Teilnahme am Straßenverkehr darf erst nach einer Sehschärfeprüfung und augenärztlicher Rücksprache erfolgen. Wichtig ist, den Patienten darauf hinzuweisen, sich bei neu auftretenden, zunehmenden Beschwerden umgehend bei einem Augenarzt vorzustellen, damit schwerwiegende Komplikationen rechtzeitig therapiert werden.

Die postoperative Nachsorge besteht in der Regel in einer Tages-, einer Wochen- und einer Monatskontrolle mit anschließender möglicher Sehhilfenanpassung für Ferne und/oder Nähe. Bei längerer postoperativer Applikation steroidhaltiger Augentropfen sollte der Augeninnendruck auch nach Absetzen des Tropfenschemas noch kontrolliert werden. Eine vom Patienten oft artikulierte Frage ist die nach der Haltbarkeit der implantierten Kunstlinse. Intraokularlinsen werden seit dem Jahre 1949 implantiert (23). Als einzige Alterungserscheinung der Implantate werden postoperative Verfärbungen oder Eintrübungen zwar in der Literatur beschrieben, sind bei Implantation moderner IOL und entsprechender chirurgischer Technik jedoch als Raritäten einzuordnen und nicht zu erwarten (24, e45).

Fazit
In den Händen eines routinierten Operateurs ist die Kataraktoperation durch Verwendung minimalinvasiver Kleinschnitttechniken ein sicherer und effektiver Eingriff mit schneller optischer und Wundrehabilitation sowie sehr geringer Komplikationsrate. Die stetige Verbesserung des Intraokularlinsendesigns und die Möglichkeit der Implantation moderner, innovativer Linsentypen bietet eine hohe und sich immer weiter verbessernde postoperative optische Qualität für den Patienten, während die schwerwiegenden Komplikationen immer weiter reduziert werden konnten.

Interessenkonflikt
Die Universität Frankfurt erhielt Studienunterstützung zur Bewertung von Intraokularlinsen von Alcon Pharma GmbH, AMO Germany GmbH, Bausch & Lomb Surgical, Pharmacia Ophthalmics und Rayner Surgical GmbH.

Manuskriptdaten
eingereicht: 21. 10. 2008, revidierte Fassung angenommen 8. 4. 2009


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Thomas Kohnen
Klinik für Augenheilkunde
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Theodor Stern Kai 7
60590 Frankfurt am Main
E-Mail: kohnen@em.uni-frankfurt.de


SUMMARY
Cataract Surgery With Implantation of an Artificial Lens
Background: Cataract surgery, the most frequently performed operative procedure worldwide, typically concludes with the implantation of an artificial intraocular lens (IOL) to correct aphakia (absence of the crystalline lens).
Method: Selective literature review including current regulations, guidelines and recommendations for cataract surgery.
Results: The main symptom of cataract is loss of visual acuity, which usually progresses slowly. It can arise in one eye or both. There is a basic distinction between congenital and acquired cataracts. The probability of developing a cataract rises with age because of bio-chemical aging processes. The development of a cataract becomes highly likely from the sixth decade of life onward.
Conclusions: As no effective medications for cataract are available at present, its current standard treatment is the removal of the clouded lens. In industrialized countries, this is usually done with ultrasound (phacoemulsification), followed by the implantation of an IOL.
Key words: cataract, ophthalmic surgery, artificial lens, minimally invasive treatment, visual acuity


Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2009; 106(43): 695–702
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0695

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4309
The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
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  • Blaudämpfende Linse vorziehen
    Dtsch Arztebl Int 2010; 107(9): 151; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0151a
    Hünig, Siegfried; Hünig, Georg
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2010; 107(9): 151; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0151b
    Kohnen, Thomas

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