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LNSLNS David Marsden Award – verliehen durch die European Dystonia Federation im Rahmen des Europäischen Basalganglien Clubs während der Jahrestagung der Europäischen Vereinigung Neurologischer Gesellschaften in Florenz, Italien, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. rer. nat. Ana Djarmati und Dr. med. Susanne A. Schneider, Wissenschaftlerinnen an der Schilling-Sektion für Klinische und Molekulare Neurogenetik an der Klinik für Neurologie, Universität zu Lübeck. Sie wurden für ihre Arbeit auf dem Gebiet genetischer Dystonien ausgezeichnet.

Forschungspreis für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch – verliehen vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg, Dotation: 25 000 Euro, an Dr. med. Lusine Danielyan, Abteilung Klinische Pharmakologie, Universitätsklinikum Tübingen. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Arbeit über die nicht invasive intranasale Applikation von Stammzellen sowie Gliomzellen bei Nagetieren, die auf diese Weise das Zentralnervensystem erreichen.

Herbert Koop, Jan Wehkamp und Klaus Schwartze (von links) Foto: Felix Faller, alinea.design, Hamburg
Herbert Koop, Jan Wehkamp und Klaus Schwartze (von links) Foto: Felix Faller, alinea.design, Hamburg
Thannhauser-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Falk Foundation. Prof. Dr. Hermann E. Wasmuth, Aachen, erhielt den Preis für seine Forschungsarbeiten zur Leberfibrose. Dr. Jan Wehkamp, Stuttgart, wurde für seine Arbeiten zum Defensin-System beim Morbus Crohn ausgezeichnet. Von einem besseren Verständnis der pathogenetischen Grundlagen erhoffen die Mediziner sich deutliche Fortschritte bei der Behandlung chronischer Lebererkrankungen und chronisch entzündlicher Darmkrankheiten, wie Tagungspräsident Prof. Dr. Herbert Koop, Berlin, bei der Verleihung anlässlich der 64. Jahrestagung der DGVS in Hamburg betonte.

Heinz Wiendl Foto: privat
Heinz Wiendl Foto: privat
Heinrich-Pette-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Dotation: 10 000 Euro, an Prof. Dr. Heinz Wiendl, leitender Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg, Leiter der klinischen Forschungsgruppe Multiple Sklerose (MS) und Neuroimmunologie sowie Sprecher des Kompetenznetzwerks MS. Er erhielt den Preis für seine Untersuchungen zur Rolle des Immunsystems bei der Entstehung neurologischer Erkrankungen. Gemeinsam mit seinem Team hat er im Jahr 2007 regulatorische T-Zellen entdeckt, die sich positiv auf Entzündungen im Zusammenhang mit MS auswirken können.

Forschungsstipendien der Deutschen Nierenstiftung – verliehen von der Deutschen Nierenstiftung an Dr. med. Markus Feldkötter, Köln, für das Projekt mit dem Titel: „Genomweite Assoziationsstudie der Oxalatexkretion” und Dr. med. Julia Lichtnekert, München, für das Projekt: „Receptor for advanced glycation end-products (RAGE) und High-mobility group box 1-Protein (HMGB1) bei der Immunkomplex-Glomerulonephritis”. Die Stipendien wurden auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie vergeben.

Förderpreis für Palliativmedizin – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Mundipharma. Der Preis geht an drei Autoren beziehungsweise Autorengruppen, die sich durch herausragende wissenschaftliche Tätigkeit um den Fortschritt der Palliativmedizin verdient gemacht haben. Der 1. Preis ging an die Autorengruppe um Dr. Claudia Bausewein für die wissenschaftliche Arbeit „Variation of breathlessness trajectories in advanced cancer and COPD“. Zusätzlich wurden zwei wissenschaftliche Beiträge gewürdigt: „Der Patient in der Rolle des Lehrers. Erfahrungen im Rahmen eines Lehrprojektes an der Klinik für Palliativmedizin in Aachen.“ Hauptautor ist Prof. Dr. Frank Elsner. Eine Auszeichnung für seine Arbeit „Evaluation integrierter Versorgung am Beispiel ambulanter palliativer Versorgung Saarbrücken“ erhielt Patrick Alexander Körber. EB
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