ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2009Förderprogramm Allgemeinmedizin: Assistenten erhalten mehr Geld

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Förderprogramm Allgemeinmedizin: Assistenten erhalten mehr Geld

Korzilius, Heike

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So macht die Arbeit Spaß: Die Assistenten in Praxen bekommen ein höheres Gehalt. Foto: action press
So macht die Arbeit Spaß: Die Assistenten in Praxen bekommen ein höheres Gehalt. Foto: action press
Ärztinnen und Ärzte, die im Rahmen des Initiativprogramms zur Förderung der Allgemeinmedizin eine Weiterbildung zum Hausarzt durchlaufen, erhalten vom 1. Januar 2010 an mehr Geld. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Krankenkassen verständigt. Wie vonseiten der Verhandlungspartner verlautete, erhalten Weiterbildungsassistenten in den Praxen niedergelassener Ärzte künftig 3 500 Euro brutto monatlich. Die Fördersumme finanzieren Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen zu gleichen Teilen. Für die Tätigkeit in unterversorgten Gebieten gibt es Zuschläge. Auch in den Krankenhäusern würden die Förderbeträge deutlich angehoben, heißt es.

Außerdem haben sich die Verhandlungspartner darauf geeinigt, Koordinierungsstellen zu schaffen. Deren Aufgabe soll es sein, die künftigen Hausärzte bei der Planung ihrer Weiterbildung zu unterstützen, die allgemeinmedizinische Weiterbildung zu fördern und zu evaluieren.

Im Rahmen des „Initiativprogramms zur Sicherstellung der allgemeinmedizinischen Versorgung“ fördern KVen und Krankenkassen bereits seit 1999 zu gleichen Teilen die Weiterbildung des hausärztlichen Nachwuchses in den Vertragsarztpraxen. Die Fördersumme lag bislang bei bis zu 2 040 Euro je Stelle. Die Kassen bezuschussen gemeinsam mit der privaten Krankenversicherung auch Assistentenstellen in den Krankenhäusern. Jährlich könnten auf diese Weise bis zu 6 000 Stellen gefördert werden. Doch die Kontingente wurden in all den Jahren nur jeweils zu gut zwei Dritteln ausgeschöpft. Die KVen machen dafür unter anderem die Höhe der Förderung im niedergelassenen Bereich verantwortlich, die bislang erheblich unter der im Krankenhaus lag. Auch aus diesem Grund war eine Neuregelung notwendig geworden. HK
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