ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2009UAW-Meldung: Jetzt auch elektronisch

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UAW-Meldung: Jetzt auch elektronisch

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Die Meldung zu Verdachtsfällen unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist auch per Internet möglich. Angehörige der Gesundheitsberufe, die bisher über solche Verdachtsfälle freiwillig per Brief oder Fax an die Zulassungsbehörden in Deutschland berichtet haben, können diese auch über ein Online-Erfassungssystem an das BfArM und an das PEI melden. „Es ist unser Ziel, mit dieser zusätzlichen und anwenderfreundlichen Möglichkeit der Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit zu leisten“, erklärt Prof. Dr. med. Johannes Löwer, der Leiter beider Institute. Das neue System sei für die Anwender weniger aufwendig. Man hoffe daher, dass es zu einer zusätzlichen Erhöhung der Meldebereitschaft bei den Angehörigen der Gesundheitsberufe beitrage.

Anwender, die das Online-System nutzen wollen, benötigen dafür kein zusätzliches Programm, sondern gelangen direkt über die Internetseiten der Institute zu den Eingabemasken (PEI: www.pei.de/meldeformulare-human; BfArM: www.bfarm.de, Rubriken Pharmakovigilanz/Formulare). Die Meldungen werden dort browserbasiert erfasst. Für die eigene Dokumentation kann der Nutzer nach dem Versand die Meldung lokal speichern. Die Übertragung der Fallmeldung erfolgt über eine gesicherte Verbindung, die aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich das PEI und das BfArM als Empfänger zulässt. KBr
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