ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2009Gesundheitswirtschaft: Deutsche Bank unterstützt Rösler

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Gesundheitswirtschaft: Deutsche Bank unterstützt Rösler

Dtsch Arztebl 2009; 106(45): A-2218 / B-1900 / C-1860

Jachertz, Norbert

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LNSLNS Mehr Wettbewerb, intensives Marketing der Leistungsanbieter, Abkehr vom Sachleistungssystem – so stellt sich die Deutsche Bank nach den Worten ihres Chefvolkswirts, Professor Norbert Walter, das künftige deutsche Gesundheitswesen vor, das sie als „Gesundheitsmarkt“ begreift. Walter sprach am 29. Oktober in Berlin vor namhaften Vertretern der „Leistungsanbieter“, der privaten und gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung und der Gesundheitsökonomie. Er rief dazu auf, den neuen Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter, Dr. med. Philipp Rösler (FDP), zu unterstützen, und setzte sich für das von der FDP, zeitweise auch von Teilen der Union vertretene Modell der Kopfprämie („Das falsche Wort für ein gutes Konzept“) ein.

Dr. Joachim Kartte von der Beratungsfirma Roland Berger empfahl den Leistungsanbietern, den sogenannten zweiten Markt als Geldquelle zu nutzen und unter anderem mittels Prävention abzuschöpfen. Von den 280 Milliarden, die der Gesundheitsmarkt ausmacht, fließen bereits 60 Milliarden pro Jahr in dieses Segment, 16 weitere Milliarden könnten, folgt man Kartte, mobilisiert werden. NJ

@Kommentar zum Thema im Internet: www.aerzteblatt.de/blogs/38745/
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