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Petra Koruhn, Rainer Riedel, Franz Metzger und Ulrich Fell (von links) Foto: privat
Petra Koruhn, Rainer Riedel, Franz Metzger und Ulrich Fell (von links) Foto: privat
RFH-Hospital-Innovation-Preis – verliehen von der Rheinischen Fachhochschule (RFH) Köln und dem Institut für Medizinökonomie und Medizinische Versorgungsforschung, Dotation: insgesamt 12 500 Euro. Das interdisziplinäre Team der Universitätsmedizin Mannheim erhielt den ersten Preis für sein in Deutschland einzigartiges Projekt „Patientenhaus der Universitätsmedizin Mannheim“. Mit dem zweiten Preis zeichnete die Jury das Universitätsklinikum Bonn für die Einrichtung ihres EDV-gestützten Ersteinschätzungssystems im interdisziplinären Notfallzentrum aus. Der dritte Preis ging an das Knappschaftskrankenhaus Dortmund für ein mehrstufiges Verfahren zur Verbesserung der Patientensicherheit im zeitlichen Umfeld von Operationen. Den vierten Preis bekam das Universitätsklinikum Tübingen für ein IT-gestütztes Lernprojekt für Mitarbeiter zur Prozessoptimierung in der Gesundheitsversorgung. Mit dem fünften Preis wurde die diakonische Krankenhausträgergesellschaft Prodiako aus Hannover für ein professionelles MDK-Management-System als gemeinsame Leistung einer Krankenhausgruppe geehrt.

Marcus Brand Foto: UKM
Marcus Brand Foto: UKM
Bernd-Tersteegen-Preis – verliehen vom Verband Deutscher Nierenzentren, Dotation: 8 000 Euro, an Prof. Dr. Marcus Brand, Medizinische Klinik D (Allgemeine Innere Medizin sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie) des Universitätsklinikums Münster, Leiter der Arbeitsgruppe „Niereninsuffizienz und Angiogenese“. Brand ist es gelungen, einen neuen kardiovaskulären Risikofaktor im Blut von Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung zu identifizieren. Speziell für die Prognose und die Bestimmung des persönlichen kardiovaskulären Risikoprofils nierenerkrankter Patienten sind diese Ergebnisse von besonderer Bedeutung. Der identifizierte Blutfaktor hemmt unter anderem die Neubildung von Blutgefäßen bei diesen Patienten.

Förderpreis für Schmerzforschung – verliehen von der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, Dotation: 1 750 Euro, gestiftet von der Firma Grünenthal GmbH, Aachen. Ausgezeichnet wurde eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Weiß und Prof. Dr. Wolfgang H. R. Miltner, Institut für Psychologie der Universität Jena, die die Funktionen verschiedener Nervenfasern bei der Leitung von Schmerz- und Temperaturreizen untersucht hat. Auf Grundlage ihrer Hirnaktivierungsstudien vermuten sie, dass der zweiten, brennenden Schmerzempfindung eine zusätzliche Bedeutung bei der Steuerung von Aufmerksamkeit und dem Erlernen schmerzbezogener Verhaltensreaktionen zukommt.

Lothar-Beyer-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Dotation: 25.000 Euro, gestiftet von der Familie Beyer an das Deutsche Institut für Allgemeinmedizin, an Prof. Dr. med. Antonius Schneider, Lehrstuhlinhaber für Allgemeinmedizin der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar. Er wurde damit für sein Forschungsprojekt zur Diagnostik von Asthma bronchiale und COPD in der Hausarztpraxis ausgezeichnet. Schneider hat seit Juli den ersten und bisher einzigen bayerischen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin inne. EB
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