Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Mit Erstaunen habe ich den Artikel über posttraumatische Belastungsstörung gelesen. Ich gehe davon aus, dass diese Störung sowie die im Artikel enthaltenen Informationen bei den Psychotherapeuten bereits bekannt sind. Aber natürlich ist es gut, immer wieder über PTBS zu informieren. Was mich jedoch sehr irritiert hat, ist, dass die Kollegin von der Einmaligkeit des „Traumanetz Sachsen“ spricht. Gerade die Psychotraumatologen – und das sind die Kollegen in Sachsen ja sicherlich – sollten darüber informiert sein, dass seit Jahren Traumazentren in ganz Deutschland bestehen, die bundesweit vernetzt sind und gute Arbeit leisten. Zum Beispiel haben wir vom Frankfurter Zentrum für Psychotraumatologie ein zusätzliches Ausbildungszentrum für den Titel des Traumatherapeuten. Von daher haben wir bundesweit Hunderte von Kollegen sowohl in Ausbildung als auch in Supervisionen. Zusätzlich gehören wir alle zum EMDR-Institut in Köln, wo wir weiterhin Ausbilder in der EMDR-Methode sind. Daher ist mir die Intention von Frau Gieseke nicht nachvollziehbar, wenn sie das „Traumanetz Sachsen“ als in Deutschland einmaligen Zusammenschluss von Traumaexperten bezeichnet.
Martina Tiedt-Schütte, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Seehofstraße 11, 60594 Frankfurt
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema