SUPPLEMENT: PRAXiS

Praxiswerbung nur mit Einwilligung

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Der Kontaktaufnahme per E-Mail, Fax oder Telefon zu Werbezwecken müssen Patienten ausdrücklich zustimmen. Foto: Fotolia
Der Kontaktaufnahme per E-Mail, Fax oder Telefon zu Werbezwecken müssen Patienten ausdrücklich zustimmen. Foto: Fotolia
Ärzte dürfen auch nach der Neu­fassung des Gesetzes gegen den un­lauteren Wett­bewerb ihre Patienten per Post zum Beispiel auf Vor­sorge­termine oder einen „Tag der offenen Tür“ hin­weisen. Es handele sich dabei zwar um Wer­bung, die Zu­stellung von Briefen sei von der Ver­schärfung der Rechts­lage jedoch nicht be­troffen, berichtete die Stiftung Gesund­heit (www.stiftung-gesundheit.de).

Die Kontaktaufnahme per E-Mail, Fax oder Telefon zu Werbezwecken sei dagegen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Patienten gestattet. Ärzte sollten sich von ihren Patienten daher direkt bei der Erhebung der Daten die ausdrückliche Einwilligung einholen, sie auch per E-Mail, Fax oder Telefon auf besondere Aktionen hinweisen zu dürfen.

Die einschränkenden Regelungen gelten jedoch nur für Werbemaßnahmen. Die normale Kommunikation im Arzt-Patienten-Verhältnis ist über alle Kanäle zulässig, für die Patienten ihre Kontaktdaten angegeben haben. Um etwa Laborergebnisse oder Terminausfälle mitzuteilen, können Ärzte und Praxismitarbeiter frei zwischen den Medien wählen. Für vertrauliche Informationen eignet sich das Fax allerdings nicht, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Dritte darauf Zugriff haben. EB
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