ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2009Pedro José Greer: Hingebungsvoller Kampf für Bedürftige

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Pedro José Greer: Hingebungsvoller Kampf für Bedürftige

Schmitt-Sausen, Nora

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Pedro José GreerFoto: AP
Pedro José Greer
Foto: AP
Die USA leisten sich eine erbitterte Debatte um die Reform des Gesundheitswesens, er kämpft aufopferungsvoll für die, die Hilfe dringend nötig haben: Dr. Pedro José Greer, Arzt und Dozent an der School of Medicine der International University in Florida. Greer ermöglicht es jährlich mehr als 10 000 Obdachlosen in Miami, sich behandeln zu lassen und kümmert sich um die medizinische Grundversorgung benachteiligter Kinder und Erwachsener.

Schon die Präsidenten Bill Clinton, George Bush senior und Jimmy Carter haben seinen Einsatz für die Schwachen der Gesellschaft gewürdigt. Nun hat der aktuelle Amtsinhaber Barack Obama Greer die „Presidental Medal of Freedom“ verliehen – die höchste Auszeichnung, die an Zivilisten in den Vereinigten Staaten vergeben wird.

Greer ist mit ganzem Herzen Arzt: „Ich liebe Medizin und das, was ich damit für die Gemeinschaft tun kann.“ Es sei die Pflicht von Medizinern, dafür zu sorgen, dass „wir uns um die kümmern, die es am dringendsten benötigen“.

Diese vorbildliche Einstellung versucht Greer an seine Studenten weiterzugeben: Im Rahmen eines neu geschaffenen Curriculums, das den Namen „NeighborhoodHELP“ trägt, unterstützen die angehenden Ärzte drei Jahre lang den Haushalt einer sozial schwachen Familie. Sie arbeiten dabei mit Sozialarbeitern und Pflegekräften zusammen. Auf diese Weise soll den Studenten der soziale Aspekt der Medizin näher gebracht werden. Nora Schmitt-Sausen
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