PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2009; 106(46): A-2316 / B-1986 / C-1934

EB

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LNSLNS Becht-Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Stiftung für Herzforschung, Dotation: 15 000 Euro, an Dr. med. Christian M. Werner, Kardiologische Forschung, Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin Innere Medizin III – Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg. Er wurde für seine Arbeit „Sportliche Aktivität beeinflusst die Telomer-Biologie und reduziert Alterungsvorgänge in zirkulierenden mononukleären Zellen und in der Gefäßwand“ ausgezeichnet.

Innovationspreis „Patente“ – verliehen von dem Arbeitskreis Bioregionen Deutschlands, Dotation: 2 000 Euro, an Dr. Hector Perea Saavedra, Madrid,
Priv.-Doz. Dr. Joachim Aigner und Ursula Hopfner, München, sowie Dr. Howard Haugen, Oslo. Deren Idee verbindet das Tissue Engineering mit der Materialwissenschaft im Bereich der Gefäßprothesen. Um einen Verschluss von Prothesen zu verhindern, werden diese mit einer Zellschicht besiedelt. Wie aber bringt man die Zellen problemlos in ein röhrenförmiges Trägermaterial? Die Lösung: Die Zellen werden mit magnetischen Nanopartikeln markiert. Mithilfe eines gerichteten magnetischen Feldes werden sie dann an den Träger navigiert.

Deutscher Journalistenpreis Neurologie – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Dotation: 2 500 Euro. Gleich zwei Siegerinnen erhielten den Preis für ihre verständliche und fundierte Berichterstattung. Die Redakteurin Claudia Heiss von der Wissenschaftssendung Quarks & Co des Westdeutschen Rundfunks gewann in der Kategorie TV/Hörfunk mit ihrer Sendung „Kopfschmerz – muss das sein?“. In der Kategorie Print/Internet reichte Margit Pratschko vom „FOCUS“-Magazin mit ihrer Titelgeschichte „Gewitter im Gehirn“ den besten Beitrag ein.

Rainer Wiesner, Hermann Müller, Erwin Staudt, Alexandra Erbprinzessin von Hohenzollern, Sonja Schrecklein und Roland Wehrle (von links)Foto: Hanser, Südkurier
Rainer Wiesner, Hermann Müller, Erwin Staudt, Alexandra Erbprinzessin von Hohenzollern, Sonja Schrecklein und Roland Wehrle (von links)
Foto: Hanser, Südkurier
Nachsorgepreis – verliehen von der Deutschen Kinder­krebs­nachsorge, Stiftung für das chronisch kranke Kind, Dotation: 10 000 Euro, an Prof. Dr. med. Hermann Müller, Koordi­nator des Verbundes Pädiatrische Onkologie (PädOnko) Weser-Ems, Direktor der Klinik für Allgemeine Kinder­heil­kunde, Hämatologie und Onkologie, Zentrum für Kinder- und Jugend­medizin, Klinikum Oldenburg. Ausgezeichnet wurde das Modell­projekt zur Vernetzung von Betreuung und Nachsorge von Kindern und Jugendlichen mit onkologischen Erkrankungen aus der Region Weser-Ems im Rahmen einer Vereinbarung zur integrierten Versorgung. Es setzt sich für eine bessere Versorgung chronisch kranker Kinder ein.

Adolf-Wallenberg-Preis – v
Götz Thomalla Foto: privat
Götz Thomalla
Foto: privat
erliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Götz Thomalla, Klinik und Poliklinik für Neurologie im Kopf- und Neurozentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Er wurde für seine Forschungsarbeit „Charakterisierung der zerebralen Ischämie und Steuerung der Akutbehandlung mittels multiparametrischer MRT“ geehrt.

Kurt-Decker-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), Dotation: 2 500 Euro, an Dr. Armin Biller, Assistenzarzt, Abteilung für Neuroradiologie, Universität Heidelberg. Die DGNR verleiht den Preis als Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Rahmen des Projektes „Multimodale MRT zur in vivo-Charakterisierung physiologischer und pathophysiologischer Stoffwechselvorgänge des Hirnparenchyms“. Das Projekt beinhaltet unter anderem die Analyse von Stoffwechselvorgängen im Gewebe von Hirntumoren mittels Natrium-MRT.

Health Prevention Award – verliehen von der Rheinischen Fachhochschule Köln und dem Institut für Medizin-Ökonomie & Medizinische Versorgungsforschung an Dr. Werner Harlfinger, Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte Rheinland-Pfalz, Mainz. Zum ersten Mal wurde eine gemeinsame Studie von zwei gynäkologischen Berufsverbänden für eine wissenschaftliche Patientinnen-Sicherheitsmaßnahme prämiert. Die Berufsverbände der Frauenärzte in Rheinland-Pfalz und Saarland legten in ihrer „Rhein-Saar-Studie“ Ergebnisse vor, wie mit einer verbesserten computerassistierten Dünnschichtzytologie ein deutlich höherer Schutz vor der Entwicklung des Gebärmutterhalskrebses bereits in der Früherkennung zu erreichen sei. EB
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