ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2009Palliativmedizin: Kaum ambulante Angebote für Kinder

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Palliativmedizin: Kaum ambulante Angebote für Kinder

Rieser, Sabine

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Foto: epd
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Langwierige Verhandlungen mit den Krankenkassen, ein Mangel an geschultem Personal und Probleme bei der Startfinanzierung sind die Ursachen dafür, dass kaum Angebote zur spezialisierten ambulanten palliativmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen bestehen. Dabei haben sie wie Erwachsene auch seit dem 1. April 2007 einen Anspruch darauf. Derzeit werde die Versorgung jeweils im Einzelfall organisiert, erläuterte Dr. med. Carl Friedrich Classen vom Universitätsklinikum Rostock Mitte November. „Es geht uns aber darum, feste Strukturen zu schaffen, um die Familien bestmöglich zu begleiten.“ Dafür sollten Teams aus Ärzten, Pflegekräften, Psychologen und Sozialarbeitern gebildet werden.

Classen plant derzeit den Aufbau einer spezialisierten Ambulanz in Rostock. Sie wird sich aber nur dank einer größeren Spende realisieren lassen. Wie man den Aufbau von Betreuungsnetzwerken vorantreiben könnte, war am 13. und 14. November Thema einer Tagung am Klinikum Rostock, an der Palliativmediziner aus dem ganzen Bundesgebiet teilnahmen. Veranstalter der Tagung war die Arbeitsgruppe „Kinder und Jugendliche“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Rie
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