ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2009Software: Elektronische Patientenkurve

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Software: Elektronische Patientenkurve

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LNSLNS Während eines stationären Aufenthalts erleiden fünf Prozent aller Patienten unerwünschte Arzneimittelwirkungen. Viele Nebenwirkungen könnten dabei vermieden werden. Die elektronische Patientenkurve „Meona“ löst die bisher übliche papierbasierte Kurve ab und unterstützt die Ärzte vor allem bei der Arzneimittelversorgung. Medikamentenverordnungen werden anhand von patientenindividuellen Parametern überprüft und angepasst und dadurch Wechselwirkungen und Inkompatibilitäten wirksam erkannt und vermieden. Die Software ermöglicht die vollständige Dokumentation der Therapien und den Einblick in die Vital- und Laborwerte durch mobile Geräte direkt am Patientenbett. „Wir sind von einer deutlichen Verbesserung der Patientenversorgung überzeugt“, so Prof. Dr. med. Gerd Walz, Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik IV des Universitätsklinikums Freiburg. Dort ist das System seit Anfang 2008 erfolgreich im Einsatz und inzwischen auch auf andere Abteilungen ausgeweitet worden – mit dem integrierten Pflegemodul auch in der Kardiologie, Neurologie und Psychiatrie.

Dabei ist die elektronische Kurve nicht nur ein Dokumentationssystem, sondern dient auch als zentrale Medikationsplattform des Klinikums. Sie liefert für andere Systeme, wie die der Ambulanzen und Intensivstationen, relevante Informationen und integriert die Einrichtungen in den komplexen Medikationsprozess – von der Apotheke bis zum Abrechnungssystem. EB

Informationen: Dr. Tobias Schäfer, Universitätsklinikum Freiburg, E-Mail: info@meona.de
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