ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2009Positionspapier: Industrie für Politik aus einem Guss

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Positionspapier: Industrie für Politik aus einem Guss

Dtsch Arztebl 2009; 106(49): A-2438

Schmitt-Sausen, Nora

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LNSLNS Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) sollten Forschungs-, Wirtschafts- und Gesundheitspolitik mehr aufeinander abgestimmt werden. In einem Positionspapier fordert der BDI die Bundesregierung auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen sich „Innovationen medizinisch wie wirtschaftlich lohnen“, sagte BDI-Präsidiumsmitglied Andreas Barner. Nur so seien die Potenziale der Gesundheitswirtschaft, einem der größten Zweige der deutschen Volkswirtschaft, auszuschöpfen.

Neben der Einführung der steuerlichen Forschungsförderung für Unternehmen aller Größen müsse die Marktpreisbildung konsequent ermöglicht werden, fordert der Verband. Krankenversicherer und Leistungserbringer müssten sich dem Wettbewerb öffnen. Zudem macht sich der BDI für ein Gesundheitssystem stark, in dem Lohn- und Gesundheitskosten voneinander entkoppelt werden. Der soziale Ausgleich solle über das Steuersystem erfolgen. Allerdings sieht die Industrie auch jeden einzelnen Versicherten in der Pflicht und plädiert unter anderem für Selbstbehalte und Boni. nos
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