ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 5/2009IT und ambulante Pflege: Noch viel zu tun

SUPPLEMENT: PRAXiS

IT und ambulante Pflege: Noch viel zu tun

Dtsch Arztebl 2009; 106(50): [1]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Während in Praxis und Klinik das Thema IT inzwischen fest etabliert ist, wurde die Pflege informationstechnisch lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. Höchste Zeit, dass sich dies ändert. Denn die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wird aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Die Voraussetzungen dafür, dass die in der ambulanten Versorgung tätigen Pflegekräfte und Ärzte dies bewältigen können, müssen heute geschaffen werden. Dabei sind sowohl neue organisatorische (sektorenübergreifende) als auch informationstechnische Ansätze erforderlich.

Aus der Vielzahl von Modellprojekten, die sich mit diesem Problem beschäftigen, stellen wir in diesem Heft zwei Beispiele vor: Das Projekt VitaBIT untersucht den Einsatz von IT-gestützten mobilen Lösungen in der ambulanten Pflege. Ziel ist eine Dokumentationsplattform, auf die alle am Pflegeprozess Beteiligten zugreifen können. Im Projekt Fontane in Nordbrandenburg geht es um die telemedizinische Unterstützung des Hausarztes bei der Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten. Allen diesen Inselprojekten gemeinsam ist, dass sie von einer einheitlichen, standardisierten und sicheren Telematikinfrastruktur ungemein profitieren würden. Diese ist dringend vonnöten. Heike E. Krüger-Brand
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