ArchivDeutsches Ärzteblatt24/1997Ministerium fordert Maßnahmen gegen Naturlatex-Allergien

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Ministerium fordert Maßnahmen gegen Naturlatex-Allergien

Glöser, Sabine

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LNSLNS BONN. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Hersteller und Anwender von naturlatexhaltigen Produkten aufgefordert, ihre Maßnahmen zur Verminderung von Allergien auf Naturlatex zu verstärken. Betroffen seien insbesondere die Beschäftigten im Gesundheitswesen. Das BMG hat sich daher mit den zuständigen Bundesbehörden, der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Medizinprodukten und den betroffenen Wirtschaftsverbänden auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt: Ziel müssse es sein, bei der Herstellung von Produkten aus Naturlatex Technologien zu verwenden, die die allergieauslösenden Stoffe reduzieren. Um Allergiker zu schützen, müßten die Produkte entsprechend gekennzeichnet werden. Das BMG rät Ärzten, vor der Behandlung eines Patienten nach einer möglichen Latexallergie oder Kreuzallergie zu fragen. Für solche Patienten sollten Arztpraxen, Krankenhäuser und Erste-Hilfe-Einrichtungen naturlatexfreie Medizinprodukte vorrätig halten.
Unterdessen wurde eine Selbsthilfegruppe für Latexallergiker gegründet. Weitere Informationen dazu erteilt: Latexallergie-Informations-Vereinigung e.V., Postfach 21 04 13, 72027 Tübingen. SG
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