ArchivDeutsches Ärzteblatt24/1997Deutsche Krebshilfe: Frauen wissen zu wenig über Brustkrebs

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Deutsche Krebshilfe: Frauen wissen zu wenig über Brustkrebs

MS

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LNSLNS BONN. Nach einer von der Deutschen Krebshilfe in Auftrag gegebenen Studie geht weit mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland davon aus, daß es Sache des Arztes sei, eine Brustkrebserkrankung festzustellen. Dem Ergebnis dieser repräsentativen Umfrage des Emnid-Institutes zufolge nutzen aber lediglich 35 Prozent der Frauen die Früherkennungsuntersuchungen. Damit wird nach Ansicht der Deutschen Krebshilfe die Chance der frühzeitigen Entdeckung eines Brustkrebses vertan. Die Deutsche Krebshilfe sieht neben der regelmäßigen ärztlichen Früherkennungsuntersuchung in der Selbstuntersuchung einen geeigneten zusätzlichen Weg, Veränderungen im Gewebe zu entdecken. Wie das Umfrageergebnis jedoch zeigt, sind es vornehmlich Frauen im mittleren Alter (40 bis 49 Jahre), die diese Methode monatlich anwenden. 72 Prozent der Befragten gaben an, entsprechend zu handeln. Demgegenüber beträgt der Anteil bei den 20 bis 29jährigen Frauen lediglich 58 Prozent. Insgesamt zeigt die Untersuchung nach Ansicht der Krebshilfe, daß Frauen noch besser über den Stellenwert der Selbstuntersuchung und der nicht zu ersetzenden Untersuchung durch den Arzt informiert werden müssen. MS
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