ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2009Gesundheitsdaten: Nicht verkehrt
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LNSLNS Das, was hier als Glosse zur Gesundheitsakte dargestellt wird, ist gar nicht so weit von der Hand zu weisen.

In anderen Ländern (ich weiß es zumindest von den Unikliniken in der Türkei) ist es gang und gäbe, dass den Patienten in Form einer Mappe alle Befunde mitgegeben werden und diese eigenverantwortlich damit umgehen müssen. Zu jeder erneuten Vorstellung in der Fachabteilung muss der Patient „seine Akte“ wieder mitbringen. Was ist daran verkehrt? Es entfällt das Suchen in Archiven, und jeder hat – wenn er will – sofort alle Befunde beisammen.

Gerade bei multimorbiden Patienten ist der Bereitschaftsdienstarzt im Notfall ohne medizinische Unterlagen von dem Patienten recht hilflos, und auch der Hausarzt hat alle Unterlagen der Fachärzte auf einem Blick vor sich liegen. Die auf einer CD gespeicherten digitalen Daten kann ich im Notfall nicht einsehen, und gerade die von Fachärzten lassen sich auch nicht immer auf dem Praxis-PC öffnen.

Warum also nicht?
Dr. Eckhard Jentsch, An den Sperrwiesen 8, 91781 Weißenburg
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