ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2009Psychosomatik: Einbeziehung in Diagnostik häufig sinnvoll

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Psychosomatik: Einbeziehung in Diagnostik häufig sinnvoll

Gieseke, Sunna

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LNSLNS Psychosomatiker sollen nach Ansicht von Dr. med. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), ihre Bedeutung für die Versorgung in der Öffentlichkeit stärker vertreten. Hierzu sagte er auf der diesjährigen Jahrestagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands (BPM) Ende November in Berlin die Unterstützung der KBV zu. Er betonte, dass der Berufsverband die Anliegen seiner Mitglieder stets überzeugend kommuniziere, diese aber in der Selbstverwaltung nicht immer den gebührenden Rückhalt fänden. Er appellierte, psychosomatische Gebührenziffern zum Nachweis psychosomatischer Behandlungen stärker als bisher zu nutzen. Ohne den BPM wären diese Ziffern gar nicht eingeführt worden, sagte Köhler.

Auf der diesjährigen Tagung des BPM wurde unter dem Titel „Der kranke Rücken – Symptom und Person“ auf die Wechselwirkungen der Volkskrankheit Rückenschmerzen hingewiesen. Dazu gab es Vorträge, aus den Fachgebieten Orthopädie, Anästhesie und Schmerztherapie sowie der psychosomatischen Medizin. Im Laufe ihres Lebens haben nach Angaben des BPM 85 Prozent aller Deutschen einmal Rückenprobleme, jeder Dritte davon einmal im Jahr. Rund 25 Millionen Patienten befinden sich derzeit wegen eines Rückenleidens in ärztlicher Behandlung. Oft sei die Einbeziehung eines Psychosomatikers nützlich und notwendig, so der Berufsverband. sun
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