PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2009; 106(50): A-2520

EB

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LNSLNS Alzheimer-Forschungspreis – verliehen von der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung, Dotation: 100 000 Euro, an Dr. Melanie Meyer-Lühmann, Gruppenleiterin am Adolf-Butenandt-Institut, Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie wird für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung geehrt.

Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung, an Dr. Helmut Frohnhofen, Chefarzt der Medizinischen Klinik III – Zentrum für Altersmedizin, Kliniken Essen-Mitte. Ausgezeichnet wurde die Arbeit: H. Frohnhofen, H. C. Heuer, A. Kandzia, A. Firat: „Impact of type of treatment for sleep apnea on activities of daily living in a sample of elderly patients with severe sleep apnea“.

Ferdinand-Sauerbruch-Forschungspreis – verliehen von der Berliner Chirurgischen Gesellschaft – Vereinigung der Chirurgen Berlins und Brandenburgs in Anerkennung einer international herausragenden wissenschaftlichen Arbeit aus dem Bereich der Chirurgie und ihrer Grenzgebiete, Dotation: 5 000 Euro. Ausgezeichnet wurde Dr. med. Axel Kleespies, Chirurg und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums München-Großhadern für seine Arbeit „Matuzumab short-term therapy in experimental pancreatic cancer: prolonged antitumor activity in combination with gemcitabine“.

Erhard Schmidt, Manfred Pusdrowski, Dominik Hartl, Frieder Gebhardt und Johannes Löwer (von links) Foto: Paul-Ehrlich-Institut
Erhard Schmidt, Manfred Pusdrowski, Dominik Hartl, Frieder Gebhardt und Johannes Löwer (von links) Foto: Paul-Ehrlich-Institut
Langener Wissenschaftspreis – verliehen von dem Paul-Ehrlich-Institut gemeinsam mit der Stadtwerke Langen GmbH und in Kooperation mit der Stadt Langen, Dotation: 10 000 Euro. Dr. Dominik Hartl, Forschungsleiter der Emmy-Noether-Gruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Forschungszentrum der Kinderklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wurde für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Immunologie ausgezeichnet. Er arbeitet an der Aufklärung molekularer Mechanismen chronischer Lungenerkrankungen. Ziel dieser Untersuchungen ist es, neue therapeutische Ansätze bei der Bekämpfung dieser Erkrankungen zu entwickeln.

Gereon Fink Foto: MedizinFotoKöln
Gereon Fink Foto: MedizinFotoKöln
Forschungspreis – verliehen von der Fürst-Donnersmarck-Stiftung, Dotation: 15 000 Euro. Die Auszeichnung fördert Forschungsarbeiten rund um die Rehabilitation von körper- und mehrfachbehinderten Menschen. Der Preis ging an Prof. Dr. med. Gereon Fink, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsklinik Köln, für besondere Leistungen in der Rehabilitationsforschung. Die Ergebnisse sind aus der interdisziplinären Forschung des Teams der Neurologischen Klinik der Uniklinik Köln und Wissenschaftlern des Forschungszentrum Jülich hervorgegangen.

Literaturpreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie an Prof. Dr. med. Ulrich A. Wagner, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Klinik Wesermünde, und Prof. Dr. med. Hans-Martin Schmidt, emerierter Professor des Anatomischen Instituts der Universität Bonn. Sie wurden für das gemeinsame Werk „Ausgewählte Fehler- und Gefahrensituationen bei orthopädisch-unfallchirurgischen Eingriffen“ mit der Georg-Friedrich-Louis-Stromeyer-Medaille ausgezeichnet.

Organspendepreis – verliehen von den Ge­sund­heits­mi­nis­terien und Senatsverwaltungen, Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), Fachbeirat DSO Nord. Ausgezeichnet wurden das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Krankenhaus St.-Joseph-Stift Bremen, das Krankenhaus Ludmillenstift Meppen, und das Klinikum Nordfriesland gGmbH, Klinik Niebüll. Die Sonderauszeichnung für nachhaltiges Engagement bekam die Asklepios-Klinik Altona, Hamburg.

AASLD-Award – verliehen von der American Association for the Study of Liver Diseases (AASLD) an Prof. Dr. med. Axel M. Gressner, ehemaliger Direktor des Institutes für Klinische Chemie und Pathobiochemie sowie Zentrallabors des Universitätsklinikums der RWTH Aachen. Gewürdigt wurden herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der zellulären und molekularen Pathobiochemie sowie der labormedizinischen Diagnostik der Leberfibrose/-zirrhose und der Arbeiten zu experimentell therapeutischen antifibrotischen Ansätzen. EB
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